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Real nimmt offenbar Abstand von Pogba-Verpflichtung

Real nimmt offenbar Abstand von Pogba-Verpflichtung
Von Eurosport

23/12/2019 um 10:23

Real Madrid hat offenbar Abstand von einer Verpflichtung von Paul Pogba genommen. Wie die spanische "Marca" berichtet, werden die Königlichen im kommenden Winter-Transferfenster kein neues Angebot für den Mittelfeldspieler von Manchester United abgeben. Der 26-Jährige wurde zuletzt immer wieder mit einem Wechsel in die spanische Hauptstadt in Verbindung gebracht. Der neueste Stand bei Pogba.

Update vom 23. Dezember: Real Madrid hat offenbar Abstand von einer Verpflichtung von Manchester Uniteds Paul Pogba genommen.

Laut "Marca" werden die Königlichen im kommenden Winter-Transferfenster kein neues Angebot für den französischen Weltmeister abgeben. Jenen Entschluss sollen die Real-Bosse Pogbas Berater Mino Raiola bereits mitgeteilt haben.

Demnach sehen die Verantwortlichen nach den jüngsten Topleistungen von Youngster Federico Valverde im Mittelfeldzentrum keine Notwendigkeit, den 26-Jährigen im Januar nach Madrid zu lotsen. Zudem müsse der Klub Verbindlichkeiten in Höhe von rund 200 Millionen tilgen.

Im nächsten Sommer könnte Pogba dennoch wieder ein Thema in der spanischen Hauptstadt werden.

Indes hat Pogba in der heimischen Premier League einen prominenten Fürsprecher dazugewonnen. Ausgerechnet Peter Crouch, ehemaliger Angreifer des großen Rivalen FC Liverpool, brach eine Lanze für den Superstar der Red Devils. "Pogba wird oft dafür verantwortlich gemacht, wenn etwas bei United schief läuft. Dabei haben sie viele andere Probleme, die gelöst werden müssen", sagte der 38-Jährige und ergänzte:

"Pogba hat eine großartige Übersicht, aber es ist vor allem sein Einfluss auf seine Teamkollegen, der in zu so einer gefährlichen Waffe macht."

Pogba-Saga geht weiter: Spielt er nie wieder für United?

20. Dezember: Paul Pogba steht bei Manchester United wohl vor dem Absprung. Wie der "Mirror" berichtet, habe der Franzose sein letztes Spiel für die "Red Devils" bereits bestritten, da er einen Winter-Wechsel zu Real Madrid forciere. Zwar sei Trainer Ole Gunnar Solskjaer von Pogbas Rückkehr nach dessen Verletzung überzeugt, doch einige Kollegen glauben nicht mehr an ein Comeback des 26-Jährigen im United-Dress.

Seit Ende September zwingen den Weltmeister Sprunggelenksprobleme zum Aussetzen. Seine Rückkehr ins Training war für Ende des Jahres geplant, doch nach einer angeblichen Krankheit und einem Besuch auf der Hochzeit seines Bruders vergangene Woche in Frankreich hat sich das Comeback wieder verschoben.

Bilder von der Hochzeit ließen Zweifel daran, ob der Superstar wirklich angeschlagen ist. Immer wieder kursieren momentan Gerüchte, dass sich der Spieler lediglich weigere, wieder für United zu spielen.

Bereits im Sommer ließ der Mittelfeldspieler verlauten, dass es an der Zeit wäre, ManUtd zu verlassen. Nun könnte sich die Zeit von Pogba in Manchester tatsächlich dem Ende zuneigen. Allerdings berichtet die "Daily Mail", dass der Verein den Spieler in jedem Fall behalten möchte und nicht zu Verhandlungen bereit sei - die Seifenoper dürfte also weitergehen.


Zidane pocht offenbar auf Pogba-Verpflichtung

4. Dezember: Die Verpflichtung von Paul Pogba hat offenbar nach wie vor oberste Priorität von Real Madrids Trainer Zinedine Zidane.

Wie die "Marca" berichtet, möchte der 47-Jährige den Mittelfeldspieler von Manchester United unter allen Umständen in die spanische Haupttstadt holen und sieht ihn als das fehlende Puzzleteil in der Mannschaft des La-Liga-Tabellenführers.

Demnach soll Zidane sogar der Meinung sein, dass Real ihm das schuldig ist, da es angeblich seine einzige Forderung war, als er im März an seine alte Wirkungsstätte zurückkehrte. Trotz des gescheiterten Wechsels in der vergangenen Sommer-Transferperiode sei der Kontakt zwischen Zidane und Pogba nie abgebrochen.

Der französische Weltmeister machte in der Vergangenheit nie einen Hehl daraus, dass er die Red Devils in Richtung Madrid verlässen möchte und setzt den Verein deshalb zunehmend unter Druck. Pogbas Vertrag in Manchester läuft noch bis 2021.

Bislang konnten die Königlichen jedoch nicht von einem Transfer des 26-Jährigen überzeugt werden. Die Verantwortlichen bezweifeln, ob er trotz seiner herausragenden Fähigkeiten, in den gegenwärtigen Kader passt.

Der extrovertierte Mittelfeldregisseur könnte die Entwicklung junger Spieler behindern und wird vereinsintern zudem als zu teuer angesehen.

Im Gegensatz zu Trainer Zidane sollen die Real-Bosse um Präsident Florentino Perez dagegen Donny van de Beek von Ajax Amsterdam und Tottenhams Christian Eriksen bevorzugen.


Pogba bleibt vorerst bei ManUnited

14. August: Hat das Wechsel-Theater um Paul Pogba in diesem Sommer ein Ende? Wie die spanische "AS" berichtet, wird der Franzose in diesem Jahr wohl nicht mehr wechseln - weder zu Real Madrid, noch zu Juventus Turin.

Die Verantwortlichen von Manchester United sollen dem Transfer-Poker ein Ende gesetzt haben, indem sie Pogba offenbar ein Wechsel-Verbot ausgesprochen haben - auch, weil United nach Schließen des Transferfensters in England keinen Ersatz mehr verpflichten könnte.

Außerdem berichtet das Blatt, dass Pogba-Berater Jorge Mendes dem Klub sowieso einen Verbleib seines Schützlings versprochen habe - zumindest bis zum Winter. Dann könnte das Hin und Her von vorne beginnen.


Pogba hält Wechsel weiter offen

12. August: Bleibt er oder geht er? Ganz sicher ist der Verbleib von Paul Pogba bei Manchester United offenbar doch nicht. Zuletzt berichtete der "Mirror", der Mittelfeldspieler habe Trainer Ole Gunnar Solskjaer seinen Verleib in Manchester zugesichert.


United fordert wohl Mega-Summe für Pogba

16. Juli: Paul Pogba möchte Manchester United verlassen, doch ein Transfer scheint aktuell vor allem an den Forderungen des englischen Spitzenklubs zu scheitern. Wie der "Guardian" berichtet, sei ManUnited nicht bereit, den Franzosen unter 170 Millionen Pfund (rund 188 Millionen Euro) abzugeben. Dieser Preis soll Real Madrid mittlerweile abgeschreckt haben.

Die "Königlichen" hätten wegen der hohen Forderung von Manchester bisher auch noch auf ein offizielles Angebot verzichtet. Zu groß sind wohl die Differenzen die Ablösesumme betreffend. Laut diverser Medienberichte will Real Madrid zwischen 110 und 130 Millionen Euro für Pogba überweisen.

Ein weiterer Faktor dürfte den abwanderungswilligen Weltmeister weiter beunruhigen: In der englischen Premier League schließt das Sommer-Transferfenster in diesem Jahr schon am 8. August. Damit bleiben Pogba gerade einmal etwas mehr als drei Wochen, um seinen Wunschwechsel vollenden zu können.

Denn auch United-Coach Ole Gunnar Solskjær bliebe bei einem Transfer von Pogba nicht mehr allzu viel Zeit, um den 26-jährigen Franzosen zu ersetzen. Daher sei der norwegische Trainer nicht abgeneigt, Pogba in Manchester zu halten.


Real im Rennen um Pogba vorne

29. Juni: Real Madrid zeigt offenbar Interesse und ist laut "Mirror" bereit, die von den "Red Devils" angeblich geforderten 150 Millionen Pfund (umgerechnet rund 167 Millionen Euro) für den Mittelfeldspieler zu zahlen. Madrid soll aber nicht der einzige Interessent sein. Auch Pogbas ehemaliger Verein Juventus klopft.

Denn auch Turin zeigt laut "Corriere dello Sport" Interesse, seinen ehemaligen Spieler zurückzuholen. Das größte Problem der "Alten Dame" könnte allerdings die Ablösesumme sein.

Die besseren Karten soll laut "Mirror" ohnehin Real haben. Trainer Zinedine Zidane sieht seinen Landsmann demnach als essentiellen Teil des Neuanfangs. Die gigantische Ablösesumme schreckt Real wohl nicht ab - obwohl der Klub bereits mehr als 250 Millionen Euro für neue Spieler ausgegeben hat, unter anderem Luka Jovic und Eden Hazard.

Pogba hatte bei einem PR-Termin in Tokio kürzlich gesagt: "Ich denke, dass es für mich jetzt ein guter Zeitpunkt wäre, woanders eine neue Herausforderung zu suchen." Manchester United zahlte 2016 eine Ablösesumme von 105 Millionen Euro für den 26-Jährigen.


Pogba-Deal könnte an Ablösesumme scheitern

26. Juni: Juventus Turin bemüht sich weiter intensiv um eine Rückkehr von Paul Pogba. Das schreibt die italienische Zeitung "Corrriere dello Sport". Das größte Problem des italienischen Rekordmeisters ist demnach aber die Ablösesumme. Manchester United soll 180 Millionen Euro fordern, eindeutig zu viel für Juve. Deshalb soll der Klub Hilfe von Adidas angefragt haben. Pogbas Ausrüster sollte - so Juves Gedanke - Interesse daran haben, dass der Franzose in der Champions League spielt.


Juves Sportdirektor bereits in England?

14. Juni: Die Rückholaktion von Paul Pogba nimmt offenbar Gestalt an: Laut Informationen von "Sky Italia" soll Sportdirektor Fabio Paratici bereits nach Manchester geflogen sein, um Verhandlungen aufzunehmen.