Noch in der Nacht stellte Werner zwei aktuelle Jubelfotos auf seinen "Twitter"-Account, zu verdanken hatte das der Stürmer des FC Chelsea in erster Linie seinem neuen Trainer Thomas Tuchel. Der Angreifer lobte den Coach: "Thomas ist ein richtig guter Typ und hat eine gute Vorstellung von dem Fußball, den wir spielen wollen."
Für den 24-Jährigen war endlich eine Durststrecke von 100 Tagen und 1000 Spielminuten ohne eigenen Treffer nach dem 2:0 (2:0)-Sieg der Londoner gegen Newcastle United endlich abgehakt. Die Blues rückten damit in der Premier League erstmals seit Dezember wieder auf den vierten Platz vor, mit besten Chancen auf eine erneute Qualifikation für die Champions League.
Mit dem neuen Teammanager holte Chelsea zuletzt 13 von 15 möglichen Punkten. "Jetzt ist der Fußball, den wir spielen, gut", sagte Werner: "Die Spiele waren nicht sehr einfach, aber wir haben eine Entwicklung gezeigt." Ein dringend nötiger Zwischenspurt, um den Anschluss an die anderen Spitzenklubs nicht vollständig zu verlieren.
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Für Werner jedoch kein Grund, es nun langsamer anzugehen. "Wir haben immer noch viel zu tun, um speziell die Lücke zu Manchester City zu schließen", sagte er mit Blick auf den Tabellenführer, der aktuell elf Zähler vor dem Tuchel-Team liegt.

Werner: "Als Stürmer wirst du an Toren gemessen"

Doch realistischer als die Meisterschaft bleibt der Sprung in die Königsklasse, auch für den 47-jährigen Tuchel steht dieses Ziel im Mittelpunkt seiner Arbeit. "Wir haben die Chance genutzt, unter die Top Vier zu kommen und damit einen großen Schritt gemacht. Aber es muss jetzt auch so weitergehen", mahnte der Coach.
Unter Tuchels Vorgänger Frank Lampard hatte Werner meist die Vorgabe, sich auf dem Flügel aufzuhalten. Im System des deutschen Trainers hingegen darf sich der Angreifer mehr in den zentralen Räumen bewegen. Und der Nationalspieler dankte es Tuchel mit dem ersten Torerfolg seit dem 7. November.
Der frühere Leipziger, der in der 39. Minute für den Endstand sorgte, war sehr erleichtert, dass seine Torflaute nun endlich beendet ist und sagte direkt nach dem Match: "Ich bin natürlich sehr froh, dass ich endlich wieder getroffen haben. Mein Tor bedeutet mir sehr viel, ich war in den vergangenen Monaten enttäuscht, dass es nicht geklappt hat. Als Stürmer wirst du natürlich an Toren gemessen."
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(mit SID)

"Hat er sich hart erarbeitet": Tuchel lobt Werner nach Ende der Flaute

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