Nur drei Punkte in den letzten fünf Liga-Spielen sowie aktuell lediglich der neunte Tabellenplatz in der Premier League: Aufgrund der anhaltenden Ergebniskrise sollen sich die Verantwortlichen von Tottenham Hotspur bereits mit potenziellen Nachfolgern beschäftigt haben.

Für Tottenham-Boss Daniel Levy sei demnach RB-Coach Julian Nagelsmann eine ideale Alternative, falls es mit Mourinho nicht über die laufende Saison weitergehe. Derzeit steht der 59-Jährige zwar offenbar noch hinter dem Spurs-Trainer, dies könnte sich allerdings ändern, falls die nächsten Spiele nicht positiv ausfallen sollten.

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22/02/2021 AM 18:00

Die kommenden vier Partien sollen dem Bericht zufolge entscheidend für die Zukunft von Mourinho sein. Tottenham trifft in den nächsten zwölf Tagen zuerst am Mittwoch in der Europa League auf den Wolfsberger AC und anschließend in der Liga auf den FC Burnley, den FC Fulham und Crystal Palace.

Mourinho übernahm den englischen Klub im November 2019 für Mauricio Pochettino und hat dort noch einen Vertrag bis 2023.

Nagelsmann selbst sei generell offen gegenüber einem Wechsel in die Premier League und bezeichnete ein Engagement auf der Insel zuletzt als "sehr interessant". Allerdings hat der Coach bei RB Leipzig noch einen Vertrag bis 2023, eine Ausstiegsklausel soll der 33-Jährige nicht besitzen. Daher gilt auch ein Wechsel im Sommer als unwahrscheinlich. Nach Rang drei und dem Erreichen des Champions-League-Halbfinals in seiner ersten Saison mit den Sachsen spielt er in dieser Spielzeit möglicherweise gar um die Meisterschaft. Die Leipziger liegen aktuell nur zwei Zähler hinter Bundesliga-Tabellenführer FC Bayern München.

Im Interview mit dem Telegraph hatte Nagelsmann zuletzt bereits sein Interesse an der Premier League eingeräumt. "Die Premier League ist eine sehr interessante Liga und ich kann mir vorstellen, dass es ein großes Ziel sein könnte, eines Tages ein großer Manager in der Premier League zu sein, so wie Jürgen Klopp (Teammanager des FC Liverpool/d. Red.), der sehr erfolgreich ist", sagte er. Jedoch könne er sich auch vorstellen, seine "ganze Karriere lang Trainer in der Bundesliga zu bleiben."

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