Chelsea erwischte den besseren Start. Die Londoner waren in den ersten Minuten druckvoll, Manchester Uniteds Marcus Rashford sorgte in der 14. Minute per direktem Freistoßknaller für den ersten Schuss auf Edouard Mendys Kasten. Es blieb das einzige Mal im ersten Durchgang, dass der Blues-Keeper eingreifen musste.
In der 15. Minute hatte Schiedsrichter Stuart Attwell Kontakt mit dem Video-Assistenten. Überprüft wurde, ob Callum Hudson-Odoi den Ball kurz nach Rashfords abgewehrtem Freistoß im Duell mit Mason Greenwood innerhalb des Sechzehners strafbar mit der Hand berührte. Nach dem Videobeweis stand Attwells Entscheidung, dass Chelseas Nummer 20 das Runde nicht strafbar mit der Hand spielte, sodass es ohne Elfmeter weiterging.
Auch die Hausherren hatten zunächst nur wenige zwingende Torchancen. Ihnen fehlte es nach absolvierter Anfangsviertelstunde vor allem an der notwendigen Kreativität im Spiel nach vorne, um Uniteds Defensive zu knacken. Auch die Hauptstädter platzierten im ersten Abschnitt lediglich einen Schuss aufs Ziel.
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Nach einer ersten Halbzeit, in der wahrlich kein Offensivspektakel geboten wurde, agierten sowohl ManUnited als auch der FC Chelsea nach dem Seitenwechsel zielgerichtet im Spiel nach vorne, wodurch sich in beiden Gefahrenzonen einige gute Abschlusssituationen ergaben. Nach ausgeglichenen Ballbesitzanteilen im ersten Durchgang schraubte Chelsea seine Aktionen mit dem Spielgerät am Fuß in den zweiten 45 Minuten deutlich nach oben und schaffte es, diese in einige aussichtsreiche Torchancen umzumünzen. Trotz Chelseas dickem Chancenplus blieb es beim 0:0, da das in großen Teilen auf Konter lauernde Manchester ebenso wie das Tuchel-Team entweder nicht kaltschnäuzig oder nicht präzise genug abschloss.

Der Tweet zum Spiel:

Es war das fünfte Trainerduell zwischen Thomas Tuchel und Ole Gunnar Solskjær. In den vorherigen vier Aufeinandertreffen setzte sich jeweils das Auswärtsteam durch: Zweimal Tuchels Ex-Klub Paris Saint-Germain, zweimal Manchester United. Diesmal sollte aber alles anders kommen.

Das fiel auf: Historische Null auf der falschen Seite

Der FC Chelsea blieb gegen Manchester United in der Liga zum vierten Mal nacheinander ohne eigenen Treffer. Chancen gab es in Summe aber reichlich: 59 Schüsse mussten die Red Devils in den vier Partien hinnehmen - 18 davon in diesem Spiel. Das zuvor letzte Mal, als die Blues in Englands höchster Spielklasse gegen einen einzelnen Verein in vier Begegnungen in Serie nicht netzten, liegt knapp 61 Jahre zurück. Damals, im April 1960, stand gegen die Bolton Wanderers ebenfalls zum vierten Mal in Folge kein Chelsea-Torschütze auf der Anzeigetafel.

Die Statistik: 20

Die Red Devils bauten ihren vereinsinternen Rekord, die Ungeschlagen-Serie an Auswärtsspielen im englischen Fußball-Oberhaus, aus. Sie verließen den fremden Rasen in der Liga zum 20 Mal hintereinander nicht als Verlierer, fuhren dabei 13 Dreier ein. Vor einem Jahr, am 17. Februar, begann dieser Lauf - gegen den FC Chelsea.

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