Der FC Chelsea versuchte gar nicht erst, das Geschehen an der Stamford Bridge zu beschönigen.
Das deftige 2:5 gegen West Bromwich Albion wurde auf der Vereinshomepage als "shock home defeat" gewertet. Schockierend war sie tatsächlich, die erste Pleite unter Teammanager Thomas Tuchel. Der 47-Jährige war mit 14 Partien in Folge ohne Niederlage in sein Premier-League-Abenteuer gestartet.
"Es war nicht möglich, uns an die Situation anzupassen", gab Tuchel nach der Heimpleite zu Protokoll und spielte damit auf die Gelb-Rote Karte für Thiago Silva (29.) an. Dass man mehr als eine Stunde lang in Unterzahl agieren musste, ließ der deutsche Coach indes nicht als Ausrede gelten.
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Der Platzverweis sei zwar der "Wendepunkt" der Partie gewesen, aber: "Es ist auch mit zehn Mann nicht nötig, fünf Tore zu kassieren. Wir haben uns zu viele Fehler in der eigenen Hälfte geleistet", monierte Tuchel, dessen Team es dem Gegner mit fatalen Nachlässigkeiten in der Defensive mitunter sehr leicht machte.

Chelsea zweimal gegen Manchester City

Es war natürlich auch den blauesten Blues-Anhängern klar, dass Tuchels Serie irgendwann enden würde.
Am 7. April geht es im Champions-League-Viertelfinale beim FC Porto zur Sache, zehn Tage später kommt es im FA Cup zum Duell mit Manchester City. Im Mai spielen die Londoner nacheinander gegen Manchester City, Arsenal und Leicester City - da kann man schon die eine oder andere Partie verlieren.
Aber gegen West Bromwich Albion?
Damit war nicht zu rechnen. Der Klub aus den West Midlands braucht als Tabellenvorletzter schon ein kleines Wunder, um dem Abstieg zu entgehen. Immerhin: Die Mannschaft von Coach Sam Allardyce hat mit dem Coup an der Stamford Bridge einen wichtigen Schritt auf dem Weg dahin gemacht.
"Das war einer dieser Tage, an denen der Gegner aus jeder halben Chance einen Treffer macht", befand Tuchel. Seine Mannschaft sei nichtsdestotrotz "hungrig auf den Sieg" gewesen.

Das fordert Tuchel jetzt von seinen Stars

Die Niederlage aber sei zu akzeptieren. Es gehe nun darum, in der nächsten Woche "eine andere Einstellung in der Defensive und im Eins-gegen-Eins" zu zeigen. Die "Körpersprache" müsse wieder eine andere werden.
In Porto will Tuchel einen Schock tunlichst vermeiden.
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