Beim 1:0-Sieg gegen Atlético Madrid zeigte er zwar eine gute Leistung, hatte auch eine Torchance, ein Treffer gelang Werner allerdings nicht. Ferdinand sagte über die Tormöglichkeit des Deutschen: "Es ist keine einfache Chance, aber man würde gerne sehen, dass er den Ball ins Tor schießt."
Der ehemalige Profi von Manchester United fügte hinzu: "Manchmal müssen schnelle Spieler das Spiel ein wenig verlangsamen. Sie rennen so schnell, dass alles zu verschwimmen scheint."
Werner wechselte vergangenen Sommer für 53 Millionen Euro von RB Leipzig zu den Blues. Von dem 24-Jährigen wurde erwartet, dass er seine Torjägerqualitäten auch in London zeigt, doch viele Treffer gelangen ihm in der Premier League bislang noch nicht. In der gesamten Saison schoss der deutsche Nationalspieler in 34 Pflichtspielen "nur" zehn Tore - in den letzten 17 Spielen traf er sogar nur einmal (beim 2:0-Sieg gegen Newcastle United).
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Ferdinands Kommentatorenkollege Steven McManaman schloss sich der Meinung des ehemaligen United-Spielers an und meinte: "Er muss sich einfach hinsetzen und ein paar Clips studieren - das ist es, was du richtig machst, das ist es, was du falsch machst."
Auch der ehemalige Chelsea-Spieler Joe Cole sprach über den torlosen Werner und verglich den Stürmer mit dem englischen Profi Theo Walcott, der beim FC Everton unter Vertrag steht: "Er hat so viel Talent, aber erst in der letzten Phase seiner Karriere hat er alles zusammengebracht und angefangen, regelmäßig Tore zu schießen."
Auch Werner werde sich weiterentwickeln. "Wir müssen nur Geduld mit ihm haben", so Cole.
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