Es gibt sie auch heute noch: Traumehen, bei denen eine Scheidung unmöglich erscheint.
Lionel Messi und der FC Barcelona verkörpern dieses, in der heutigen Gesellschaft durchaus ungewöhnliche, Phänomen in der Welt des Fußballs.
Dabei hätte sich der kleine Argentinier vor vielen Jahren durchaus eine Hochzeit in königlichem Weiß vorstellen können.
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Real und Atletico eine Option

"Seine Familie wollte damals, dass er zu einem großen Klub in Europa kommt - und er wäre mir überall hin gefolgt", sagte sein ehemaliger Berater Horacio Gaggioli bei "Goal“.
Er sei seinerzeit kurz davor gewesen, eine Arbeitsstelle in Madrid anzutreten.
Wenn es damit geklappt hätte, hätten wir es mit ihm bei Real oder Atletico versucht.
"Aus diesem Grund", erklärte er weiter, "sage ich immer, dass Leo aufgrund von Lebensumständen ein Barcelona-Spieler geworden ist.“ Klingt irgendwie so gar nicht nach Traumhochzeit.
Barca wird das ziemlich egal sein. Messi wechselte im Alter von 13 Jahren zu den Katalanen, der Rest ist lang und breit erzählte Fußballgeschichte.

Karriereende in der Heimat?

Erzfeind Real versuchte seitdem angeblich - allein in den letzten fünf Jahren - schon drei Mal den fünfmaligen Weltfußballer nach Madrid zu lotsen. Erfolglos.
Messi und der FC Barcelona, da passt eben nicht viel dazwischen. Außer vielleicht eine Rückkehr in seine argentinische Heimat.
"Ich bin absolut davon überzeugt, dass das passieren wird. Er wird irgendwann wieder für seinen Heimatklub Newell's Old Boys spielen", prophezeit Gaggioli.
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