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Erster Titelgewinn in Corona-Zeiten: Salzburg feiert den ÖFB-Cup-Sieg mit Abstand

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Die Salzburger Spieler tanzen mit Abstand um den ÖFB-Cup herum

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VonEurosport
30/05/2020 Am 10:29 | Update 30/05/2020 Am 11:56

Red Bull Salzburg hat zum siebten Mal in neun Jahren den ÖFB-Cup gewonnen. Der klare Favorit entschied das Pokalfinale gegen den Zweitligisten Austria Lustenau vor leeren Rängen in Klagenfurt mit 5:0 (2:0) für sich. Rein sportlich war das Pokalfinale nicht wirklich denkwürdig. Das war dafür unter anderem die Pokalübergabe nach dem Spiel. Denn auch da wurde das Hygienekonzept eingehalten.

Der eigentliche Spielverlauf ist schnell erzählt: Nach einem Treffer von Dominik Szoboszlai (19.) und einem Eigentor von Dominik Stumberger (21.) lag das Team von Salzburg-Trainer Jesse Marsch schon zur Pause 2:0 vorne. Noah Okafor (53.), Majeed Ashimeru (65.) und Sekou Koita (79.) sorgten für ein deutliches Ergebnis.

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Das Pokalfinale, das eigentlich bereits am 1. Mai hätte stattfinden sollen, war das erste Pflichtspiel in Österreich seit dem 8. März und wurde weltweit in 40 Ländern übertragen.

Dementsprechend waren alle Beteiligten darauf bedacht, das vorgegebene Hygienekonzept umzusetzen. Das ging schon beim Abspielen der österreichischen Nationalhymne vor dem Finale los. Dabei standen alle Spieler versetzt auf dem Rasen.

Verhaltener Jubel bei Salzburg

Während der Partie entfielen bei Salzburg die sonst in Endspielen üblichen großen kollektiven Jubelgesten. Stattdessen achteten die RB-Spieler darauf, sich nicht in die Arme zu fallen.

Auch Trainer Jesse Marsch und die Ersatzspieler auf der Auswechselbank freuten sich zurückhaltend. Ellbogen-Jubel statt Hände-Abklatschen hieß die Devise.

Spieler holten sich ihre Medaillen selbst

Auch bei der Pokalübergabe wurde die Abstandsregel gewahrt. Wobei es auch gar keine richtige Übergabe gab. Stattdessen mussten sich die Salzburger und Lustenauer Spieler ihre Sieger- beziehungsweise Verlierer-Medaillen selbst von einem Tisch abholen und umhängen.

Salzburgs Kapitän Andreas Ulmer nahm sich den ÖFB-Cup von einem kleinen Podest ehe zur Mannschaft schritt, bei der dann jeder Spieler einzeln und mit Abstand zueinander den Pokal in die Höhe stemmte.

Mit sieben Titeln ist Red Bull in der Liste der Rekordsieger nun bereits Dritter hinter den Wiener Traditionsklubs Austria (27) und Rapid (14).

Salzburgs Kapitän Andreas Ulmer nimmt sich eine Sieger-Medaille

Fotocredit: Imago

Red Bull Salzburg hat gute Chancen auf das Double

Salzburg peilt somit auch das siebte Double der Vereinsgeschichte an. In der Liga liegt der Ex-Klub des heutigen Gladbach-Trainers Marco Rose zehn Spiele vor Schluss drei Punkte vor dem Linzer ASK, dem wegen verbotenen Trainings in der Coronapause sechs Punkte abgezogen worden waren.

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Lustenau hatte es als zwölfter unterklassiger Verein in das Endspiel des Pokalwettbewerbs geschafft. Den Titel holten der Kremser SC (1988), der SV Stockerau (1991) und der FC Kärnten (2001) sowie der FC Pasching, der 2011 sogar als Drittligist triumphierte.

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(mit SID)

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