Bisherige Zugänge:

Cristiano Ronaldo (Real Madrid, 100 Millionen Euro), João Cancelo (Valencia, 40,4 Millionen Euro), Douglas Costa (FC Bayern München, 40 Millionen Euro), Leonardo Bonucci (AC Mailand, 35 Millionen Euro), Mattia Perin (CFC Genua, 12 Millionen Euro), Andrea Favilli (Ascoli, 7,50 Millionen Euro), Giangiacomo Magnani (Perugia, 5 Millionen Euro), Emre Can (FC Liverpool, Ablösefrei), Marko Pjaca (Schalke 04, Leih-Ende), Moise Kean (Hellas Veronas, Leih-Ende), Leonardo Spinazzola (Atalanta Bergamo, Leih-Ende), Mattia Caldara (Atalanta Bergamo, Leih-Ende)

Bisherige Abgänge:

Fußball
Alle Augen auf CR7: Juve sehnt sich mit Ronaldo nach dem Triple
17/08/2018 AM 10:58
Mattia Caldara (AC Mailand, 35 Millionen Euro), Rolando Mandragora (Udinese Calcio, 20 Millionen Euro), Gonzalo Higuaín (AC Mailand, 18 Millionen Euro, Leihe + Kaufoption), Tomás Rincón (FC Turin, 6 Millionen Euro), Andrea Favilli (FC Genua, Leihgebühr: 5 Millionen Euro), Giangiacomo Magnani (US Sassoulo, 5 Millionen Euro), Andrés Tello (Benevento, 3 Millionen Euro), Marko Pjaca (AC Florenz, 2 Millionen Euro), Nicola Leali (Perugia, 2 Millionen Euro), Emil Audero (UC Sampdoria, Leihgebühr: 1 Million Euro), Alberto Brignoli (US Palermo, 1 Million Euro), Alberto Cerri (Cagliari Calcio, Leihgebühr: 1 Million Euro), Joel Untersee (FC Empoli, 500 Tausend Euro), (Stefano Sturaro (Sporting Lissabon, Leihe), Benedikt Höwedes (FC Schalke 04, Leih-Ende), Stephan Lichtsteiner (FC Arsenal, ablösefrei), Kwadwo Asamoah (Inter Mailand, ablösefrei), Gianluigi Buffon (Paris Saint-Germain, ablösefrei), Claudio Marchisio (vereinslos)

Was Juve noch braucht:

Ronaldo bringt eine gewisse Selbstverständlichkeit nach Turin. Die Selbstverständlichkeit zu gewinnen. In der kommenden Saison wird es aber mehr brauchen, als diese individuelle Klasse. Mit dem Abschied von Vereinslegende Gianluigi Buffon muss Juve in Zukunft auf einen wichtigen Leader verzichten. Der Torhüter zählt mit seinen 40 Jahren noch immer zu den Besten seiner Zunft, auch deshalb reißt sein Abgang eine qualitativ große Lücke in den Kader.

Buffon bei Juve

Fotocredit: Getty Images

Ihn beerben könnte entweder die bisherige Nummer zwei, Wojciech Szczesny, oder Neuzugang Mattia Perin, dem durchaus eine große Karriere zwischen den Pfosten zugetraut wird. Noch im Januar, als sich Juve angeblich um Buffons prädestinierten Nachfolger Gianluigi Donnarumma bemühte, stellte Trainer Massimiliano Allegri klar:
Szczesny ist Buffons Erbe, das habe ich bereits gesagt, und ich wiederhole es.
Dennoch ist Juventus im Vergleich zu anderen europäischen Top-Teams auf dieser Position tendenziell schwächer besetzt. Gut möglich, dass man mit Szczesny und Perin in die Saison startet und sich im kommenden Sommer auf dieser Position namhaft verstärkt.
Abgesehen von der Torhüter-Position haben die Verantwortlichen des italienischen Rekordmeisters aber alles getan, um Coach Allegri einen schlagfertigen Kader für das ersehnte Triple zur Verfügung zu stellen. Für den abgewanderten Stephan Lichtsteiner kam der zehn Jahre jüngere João Cancelo vom FC Valencia. Das defensive Mittelfeld verstärkt Emre Can. Im besten Fußball-Alter und mit reichlich Expertise aus der Premier League kommt der deutsche Nationalspieler ablösefrei vom FC Liverpool.
Das Mittelfeld der "Alten Dame" ist also auch nach der etwas überraschenden Vertragsauflösung von Claudio Marchisio, kurz vor dem Liga-Start, gut besetzt. Aufgrund zweier schwerer Knieverletzungen hatte Marchisio in den vergangenen beiden Spielzeiten mehr als die Hälfte aller Pflichtspiele verpasst, weshalb der Italiener und Juventus nach 25 Jahren und 15 Profititeln ab sofort getrennte Wege gehen.
Die Rückholaktion von Innenverteidiger Leonardo Bonucci wurde außerdem clever in den Tausch mit Gonzalo Higuaín eingebunden, der aufgrund des Ronaldo-Deals Platz machen musste. Mit Bonucci bekommt Kapitän Chiellini im Abwehrzentrum wieder seinen angestammten Nebenmann zur Seite gestellt, mit dem er bereits von 2010 bis 2017 Juves kongeniales Abwehrduo bildete.
Der zuvor von den Bayern ausgeliehene Douglas Costa bewies sich im Saison-Endspurt gegen Neapel als einer der wichtigsten Trümpfe im Meisterschaftskampf, weshalb es für beide Seiten der logische Schritt war, dass Juve die Kaufoption für ihn zog. Und als wäre der Hammer-Transfer von "CR7" kein echtes Statement gewesen - dass der Weltfußballer so keinerlei Anpassungsschwierigkeiten zeigt und sich nahtlos in das Team eingefügt hat, dürfe ein weiteres beängstigendes Signal an die Konkurrenz sein, national wie international.

Welche Spieler sind im Gespräch:

Auf der Zielgeraden der Transferphase ist es ziemlich ruhig geworden um mögliche Neuzugänge. Als potentielle Abgänge werden jedoch immer wieder Linksverteidiger Alex Sandro und Mittelfeldmotor Miralem Pjanic gehandelt. Letzterer soll bei Real Madrid hoch im Kurs stehen. Nach dem Abgang von Mateo Kovacic und den Gerüchten um Luka Modric haben die "Königlichen" das Werben um Juves zentralen Mittelfeldspieler intensiviert. Ein entsprechendes Angebot über 60 Millionen Euro soll Juventus abgelehnt haben. Doch nachdem Modric sich für einen Verbleib in Madrid entschieden haben soll, scheint ein Wechsel von Pjanic nach Madrid ohnehin vom Tisch zu sein.
Bei Sandro zeigt sich Juve bislang ebenfalls wenig gesprächsbereit. Wie "Sky Sport Italia" zuletzt berichtete, haben die Turiner eine Anfrage von Paris Saint-Germain für den 27-Jährigen abgelehnt. Ob die Gründe für die Absage darin liegen, dass man in Turin keine Chance auf Ronaldos Ex-Teamkollegen Marcelo hat? Italienische und spanische Sportblätter hatten zuletzt berichtet, dass Ronaldo versuche, den brasilianischen Linksverteidiger ebenfalls aus Madrid zur "Alten Dame" zu locken. Dass dieses Gerücht jeglicher Wahrheit widersprach, folgte prompt in einer Pressemitteilung von Juventus, in der klargestellt wurde, dass man keine Absichten hege, Marcelo nach Turin zu lotsen.

Eurosport-Meinung:

Wie auch in den vergangenen Jahren geht Juventus Turin als klarer Favorit auf die Meisterschaft in die neue Spielzeit in Italien. Mit der Verpflichtung von Superstar Ronaldo sind die nationalen Ansprüche gelinde gesagt in Stein gemeißelt. Das ganz große Ziel ist die Champions League und die Chancen auf einen Sieg in der zuletzt 1996 gewonnenen Königsklasse steigen mit "CR7" selbstverständlich.

Juventus Turin

Fotocredit: Twitter

Als nach Zinédine Zidanes Rücktritt der Trainerposten bei Real Madrid kurzzeitig vakant war, bemühten sich die "Madrilenen" auch um Juves Meistertrainer. Doch Allegri blieb standhaft und unterstrich mit der Absage an die Königlichen seine Loyalität zur "Alten Dame". Seine Absage an Real darf auch als Ansage verstanden werden, dass Juventus etwas Großes vor hat und man ab sofort in einem Atemzug mit den Top-Teams neben Real Madrid, dem FC Barcelona oder dem FC Bayern München genannt werden will.
Die Voraussetzungen könnten nicht besser sein. Der Kader ist gespickt mit hochkarätigen Spielern, die Leistungsträger besitzen lange Verträge und Ronaldos Ankunft lässt die Fans auf Wolke sieben schweben, was selbst den schmerzlichen Abschied von Keeper-Legende Buffon vergessen macht.
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