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Vergewaltigungsvorwurf gegen Cristiano Ronaldo: Anwalt spricht von Manipulation durch Hacker

Ronaldo-Anwalt: Dokumente durch Hacker gefälscht

12/10/2018 um 12:21Aktualisiert 12/10/2018 um 13:40

Cristiano Ronaldo hat über seinen neuen Anwalt Peter S. Christiansen alle Vergewaltigungsvorwürfe entschieden von sich gewiesen. Darüber hinaus erklärte Christiansen in einem Statement, die vom Nachrichtenmagazin "Spiegel" zitierten Dokumente mit Aussagen Ronaldos seien von einem Hacker gestohlen und wesentliche Teile manipuliert oder komplett gefälscht worden. Der "Spiegel" weist dies zurück.

Der "Spiegel" reagierte auf die Zweifel an der Authentizität seines Materials und betonte, "alle Informationen vor der Veröffentlichung sorgfältig geprüft" zu haben. Man habe "mehrere Hundert Dokumente aus verschiedenen Quellen vorliegen, auf denen die Berichterstattung" basiere. Bei dem Vorstoß von Ronaldos Anwalt handele es sich offenbar um eine Verteidigungsstrategie.

Christiansen erklärte dagegen in seinem Statement, dass der Hacker versucht habe, die geraubten Daten zu verkaufen. Und: "Ein Medium hat jetzt unverantwortlicherweise die gestohlenen Dokumente veröffentlicht, von denen wesentliche Teile verändert und/oder vollständig konstruiert wurden."

An anderer Stelle bezeichnete der Rechtsanwalt "die Dokumente, die angeblich Aussagen von Herrn Ronaldo enthalten und in den Medien berichtet wurden" als "vollständige Erfindungen".

Christiansen betonte außerdem einmal mehr, dass sein Mandant unschuldig sei: "Noch einmal, um alle Zweifel auszuschließen: Was 2009 in Las Vegas passiert ist, war absolut einvernehmlich."

Polizei nimmt neue Ermittlungen auf

Nicht nur Anwalt Christiansen, sondern auch Ronaldo selbst hatte die Anschuldigungen bislang konsequent von sich gewiesen. "Mein reines Gewissen wird es mir erlauben, die Ergebnisse aller möglichen Untersuchungen in Ruhe abzuwarten", schrieb er auf Twitter und fügte hinzu: "Vergewaltigung ist ein abscheuliches Verbrechen, das sich gegen alles richtet, was ich bin und woran ich glaube."

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