Der Sportdirektor von Juventus Turin, Fabio Paratici, steht wegen mutmaßlicher Falschaussage im Zentrum der Ermittlungen. Suárez wollte mit dem Test die italienische Staatsbürgerschaft erlangen.

Der Uruguayer war damals als Neuzugang bei Rekordmeister Juve im Gespräch gewesen. Der Renommierklub hatte allerdings seine Kaderplätze für Nicht-EU-Ausländer dann doch schon vergeben. So wechselte der Stürmer vom FC Barcelona zu Atlético Madrid.

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Gegen ihn selbst wurde nicht ermittelt. Die Staatsanwälte von Perugia befragten Suárez per Videokonferenz als Zeuge, das berichtete die "Gazzetta dello Sport". Der Spieler hatte bei der Aussage einen Rechtsanwalt an seiner Seite. Die Ermittlern bezeichneten die Aussagen des Stürmers als "interessant" für die Untersuchung.

Mit dem Sprachtest wollte die Universität nach Angaben der Ermittler den Wünschen von Juventus folgen und zugleich für einen guten öffentlichen Eindruck der Hochschule sorgen. Als Folge des umstrittenen Sprachtests hat die Rektorin der Hochschule Perugia am 4. Dezember ihren Posten geräumt.

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(SID)

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