Inter startete gut in die Begegnung und hatte bereits in den ersten Minuten einige Torannäherungen. Als Juventus das Spiel nach einer knappen Viertelstunde besser in den Griff bekam und die Nerazurri verstärkt in die eigene Hälfte drängte, verletzte sich Turins Federico Bernardeschi an der Schulter.
Während der 27-Jährige am Spielfeldrand behandelt wurde, nutzten die Gastgeber die kurzzeitige Überzahl: Hakan Çalhanoğlu packte nach 17 Minuten in zentraler Position einen Distanzhammer aus. Der Ball knallte rechts oben an den Innenpfosten und prallte zu Edin Džeko, der aus sieben Metern unbedrängt zum verdienten 1:0 einschob.
Anschließend erarbeiteten sich die Bianconeri zwar zwingende Torchancen, sie schafften es dabei aber nicht, den Ball im Kasten unterzubringen. Es ging mit 1:0 in die Pause.
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Das Tempo war nach dem Seitenwechsel nicht besonders hoch. Zunächst neutralisierten sich beide Teams im Mittelfeld, ehe diese in der letzten halben Stunde vermehrt erwähnenswert in der Offensive auftauchten.
Es blieb bis in die Schlussphase beim knappen Vorsprung für Inter, das kurz vor Ende der regulären Spielzeit einen Elfmeter gegen sich bekam und doch noch den Ausgleich kassierte. Vorausgegangen war ein Foulspiel des eingewechselten Denzel Dumfries an Alex Sandro, das Schiedsrichter Maurizio Mariani nach Kontakt mit dem Video-Assistenten mit einem Strafstoß ahndete. Diesen versenkte Joker Paulo Dybala links unten zum 1:1-Endstand (89.).
Das Ende der Partie durfte Inter-Coach Simone Inzaghi nicht mehr vom Spielfeldrand verfolgen, da er nach der Elfmeterentscheidung wütend ein Leibchen aufs Spielfeld schmiss, wofür ihn der Unparteiische mit der Roten Karte (88.) bestrafte.

Die Stimmen zum Spiel

Simone Inzaghi (Trainer von Inter Mailand) über die Szene, die zum Foulelfmeter führte, und zum Spiel allgemein: "Vielleicht hätte Dumfries vorsichtiger sein können. Ich denke schon, denn wir waren in Ballnähe zahlenmäßig überlegen. Das war die einzige Möglichkeit, ein Tor zu erzielen. Wir haben Juve nichts zugestanden, wir haben das Spiel von Anfang bis Ende geführt. Das sind zwei verschenkte Punkte."
Massimiliano Allegri (Trainer von Juventus Turin): "Wir haben gegen eine sehr gute Inter-Mannschaft besser gespielt. Wir haben eine solche Leistung gebraucht. Der Punkt ist wichtig, weil er Inter innerhalb von drei Punkten hält."

Der Tweet zum Spiel:

Dybala wurde zum ersten Juve-Kicker, der seit der Einführung der Drei-Punkte-Regelung (94/95) in drei aufeinanderfolgenden Ligaspielen gegen Inter Mailand traf.

Das fiel auf: Romelu wer?

Romelu Lukaku war in der Vorsaison einer von Inter Mailands Meistermachern. Es glaubten vermutlich nicht viele Inter-Tifosi daran, dass sein Abgang kompensiert werden könnte. Doch genau danach sieht es momentan aus. Der von der AS Rom transferierte Džeko macht Lukakus Wechsel an die Stamford Bridge vergessen, indem er wie am Fließband knipst. In seinen neun Serie-A-Partien für Inter traf er bereits siebenmal. Vor allem im San Siro zeigte sich der 35-jährige Stürmer bislang besonders treffsicher: In vier Liga-Heimspielen netzte er fünfmal.

Die Statistik: 9

Juventus blieb auch im neunten aufeinanderfolgenden Pflichtspiel ungeschlagen. Sieben Siege und zwei Unentschieden fuhr die Alte Dame dabei ein.
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