Koch, der derzeit im Mittelpunkt des Machtkampfes an der Spitze des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) steht, ließ über den Bayerischen Fußball-Verband (BFV) auf "SID"-Anfrage mitteilen, "dass die Aussagen von Reinhard Grindel nicht der Wahrheit entsprechen. Dass Herr Grindel diese Aussagen zum jetzigen Zeitpunkt trifft und ganz gezielt Öffentlichkeit herstellt, verwundert indes nicht".
Der Spiegel hatte im Oktober 2015 erstmals über den weiterhin ungeklärten Zahlungsstrom von 6,7 Millionen Euro im Zusammenhang mit der Vergabe an Deutschland berichtet und den DFB damit in eine tiefe Krise gestürzt. Der damalige DFB-Präsident Wolfgang Niersbach trat zurück, der frühere Schatzmeister Grindel wurde daraufhin zum Nachfolger gewählt.
Er sei "sehr verwundert" gewesen, sagte Grindel, "dass Herr Koch seine Situation so beschrieben hat, dass er zum ersten Mal von dem ganzen Vorgang hört", als Niersbach das Präsidium in einer Konferenz informierte.
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Dadurch sei die Chance vertan worden, "dass wir als DFB selbst aktiv vor einer Veröffentlichung den Sachverhalt hätten aufklären und entsprechende Maßnahmen von uns aus treffen können. Das hätte der Glaubwürdigkeit des DFB sicherlich sehr geholfen".
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(SID)

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