Ceferin erneuerte im Zuge dessen seine massive Kritik an den zwölf Klubs. Es gehe diesen Klubs "nicht um Trophäen, sondern darum, das Bankkonto zu füllen", sagte der Slowene: "Selbstsüchtigkeit ersetzt Solidarität. Geld ist wichtiger als Erfolg. Dividende ist wichtiger als Leidenschaft." Er vermisse bei diesen Klubs jeglichen Respekt vor "Geschichte und Tradition".
Die Champions League sei "Teil unseres Erbes", führte Ceferin aus: "Die Leute müssen wissen, dass alles möglich ist. Dass jeder den Traum haben darf, dort mitzuspielen. Das müssen wir am Leben halten. Fußball ist dynamisch und unvorhersehbar. Das macht ihn so populär und erfolgreich." Eine geschlossene Eliteliga mache dieses Grundprinzip zunichte.
Er sei sich sicher, dass die UEFA mit der Champions-League-Reform den "Fußball der Zukunft" gebaut habe. "Es gibt Selbstsüchtigkeit oder Solidarität. Und wir haben uns für Solidarität entschieden", sagte Ceferin. Es werde eine engere Kooperation mit den Verbänden geben als je zuvor. "Wir können das zusammen überwinden. Fußball wird stärker zurückkommen als je zuvor", wagte der UEFA-Präsident eine optimistische Prognose.
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