Die Einstellung des Verfahrens betrifft auch Ex-FIFA-Generalsekretär Urs Linsi (Schweiz/71). Demnach erhalten die vier ehemaligen Beschuldigten insgesamt rund 705.000 Franken (rund 643.000 Euro), mehrheitlich für die Anwaltskosten, da diese "kein prozessuales Verschulden bezüglich der Einleitung oder Durchführung des Strafverfahrens treffe".
Zudem wurde den Vieren eine Genugtuung von jeweils 15.000 Franken (rund 13.600 Euro) für "besonders schwere Verletzungen der persönlichen Verhältnisse im Zusammenhang mit der Medienberichterstattung" zugesprochen. Der DFB und der Weltverband FIFA hätten als Privatkläger jedoch keinen Anspruch auf Parteienentschädigung.
Die Schweizer Bundesanwaltschaft (BA) hatte Zwanziger, Niersbach, Schmidt und Linsi vorgeworfen, über den eigentlichen Zweck einer Zahlung ein Jahr vor der Heim-WM 2006 in Höhe von 6,7 Millionen Euro vom DFB an die FIFA getäuscht zu haben. Die Beschuldigten hatten den Vorwurf stets bestritten. Die Hauptverhandlung in Bellinzona war am 9. März 2020 eröffnet worden, musste aber acht Tage später wegen der Corona-Pandemie unterbrochen werden. Am 27. April trat die Verjährung der Vorwürfe ein.
Premier League
Rassismus-Attacken auf Son: Acht Festnahmen in England
21/05/2021 AM 13:58
(SID)
Das könnte Dich auch interessieren: Ortega: Aus dem Abstiegskampf zur Europameisterschaft?

Entscheidung bei Terzic steht bevor: "Werde mir Gedanken machen"

Bundesliga
Flick gibt Bayern-Star-Trio um Alaba, Boateng und Martínez Versprechen
21/05/2021 AM 12:45
Olympia - Fußball
"Auswahlmöglichkeiten nicht groß": DFB-Team gehen Spieler aus
VOR 3 MINUTEN