WM 2018: FIFA-Präsident Infantino traurig über Italiens verpasste Qualifikation

WM 2018: FIFA-Präsident Infantino traurig über Italiens verpasste Qualifikation
Von SID

15/02/2018 um 16:29Aktualisiert 15/02/2018 um 16:50

FIFA-Präsident Gianni Infantino bedauert es, dass Italien nicht bei der Weltmeisterschaft im Sommer in Russland dabei sein wird.

"Ich bin traurig für die WM, ich habe fast geweint", sagte der Chef des Fußball-Weltverbands in einem Interview mit der Gazzetta dello Sport vier Monate vor Beginn des Turniers (14. Juni bis 15. Juli).

"Wir sprechen von einem Team mit großer Tradition, das bei solchen Events sein Bestes gibt", sagte der Schweizer, der auch einen italienischen Pass besitzt. Gerne hätte er laut eigener Aussage Italiens Star-Torwart Gianluigi Buffon den WM-Pokal überreicht. Infantino betonte aber auch, dass sich die qualifizierten Teams die Teilnahme verdient hätten.

Der 47 Jahre alte Funktionär vertritt zudem die Auffassung, dass sich die Krise im italienischen Fußball in den vergangenen Jahren angebahnt habe. Als ein Vorbild für eine bessere Zukunft könne der Fußball in Deutschland herhalten. Hierzulande habe man in den 1990er Jahren die richtigen Maßnahmen ergriffen und damit die Grundlagen gelegt für einen Triumph bei der WM 2014 und dem Confed Cup im vergangenen Jahr.

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