"Wir wussten, dass es während der Arbeit Todesfälle gab, aber wir wussten nicht, dass es ungefähr 6500 sind", sagte Firmensprecher Gerdien Vloet der Nachrichtenseite "1Limburg". mit Blick auf den Bericht des britischen "Guardian" über gravierende Missstände auf den WM-Baustellen.
Die Zahl habe die Firma "enorm erschrocken", teilte Hendriks Graszoden mit, der Rasenhersteller findet es laut laut Vloet unverständlich, dass der Fußball-Weltverband FIFA da nicht eingreife: "Das hat uns sehr überrascht."
Hendriks Graszoden hat laut "1Limburg" das Grün für die Sommermärchen-WM 2006 in Deutschland und die Europameisterschaften 2008 sowie 2016 geliefert. Der Rasenhersteller ist das erste Unternehmen, das einen Auftrag für die WM in Katar öffentlich mit Verweis auch auf die Menschenrechtslage ablehnt.
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Das Turnier im Wüstenstaat stößt in den Niederlanden auf massive Kritik bis hinauf ins Königshaus. Bereits im Februar hat das Parlament laut Deutschlandfunk entschieden, dass der König und der Ministerpräsident dem Turnier fernbleiben sollen. Außerdem hatte das niederländische Außenhandelsministerium zuletzt eine geplante Reise großer Unternehmen nach Katar kurzfristig gestrichen.
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(SID)

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