Argentinien gewann in Bolivien mit 2:1 (1:1).
"Er ist Pfeil und Bogen, gibt Vorlagen und sucht den Abschluss", lobte Nationaltrainer Tite seinen Schützling Neymar nach dessen Gala im 103. Länderspiel. Dabei hatten Andre Carrillo (6.) und Renato Tapia (59.) Peru in der Neuauflage des letztjährigen Copa-America-Finales zweimal in Führung gebracht.
Mit seinem Elfmetertor in der 28. Minute zog Neymar erst in der ewigen Torschützenliste der Brasilianer mit Ronaldo (62 Tore/98 Spiele) gleich, zeigte beim Jubel als Huldigung mit den Fingern die Rückennummer 9 seines Vorbilds. Nach Richarlisons Ausgleich (65.) verkürzte der PSG-Stürmer erneut per Strafstoß (83.) sowie nach einem Konter (90.+3) seinen Rückstand auf Legende Pele (77/92) weiter.
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Auch Weltfußballer Lionel Messi jubelte trotz eigener "Nullnummer" und schrieb nach Argentiniens erstem Sieg seit 15 Jahren im 3640 m hoch gelegenen La Paz auf Instagram: "Großartiger Triumph in der Höhe." Wie der 33 Jahre alte Kapitän bekam auch der Leverkusener Exequiel Palacios vom heimischen Sportblatt Ole die beste Note (9 von 10) im Team.

Suárez trifft doppelt: Uruguay verliert trotzdem

Die Tore für die Argentinier, die schon zum Auftakt Ecuador nur knapp mit 1:0 besiegt hatten, markierten die beiden Italien-Legionäre Lautaro Martínez (45.) und Joaquin Correa (79.). Für das weiter sieglose Andenteam traf Marcelo Moreno (24.), der 2009 in Bremen ein Kurzgastspiel gegeben hatte.
Wie schon zuvor in Uruguay (1:2) kostete ein Last-Minute-Gegentreffer Chile wichtige Punkte beim 2:2 (2:1) gegen Kolumbien. Nachdem die Altstars Arturo Vidal und Alexis Sánchez die frühe Gästeführung noch vor der Pause gedreht hatten, schlug Oldie Radamel Falcao in der Nachspielzeit unbarmherzig zu.
Neben Kolumbien weist auch Paraguay dank eines späten Siegtreffers von Gaston Gimenez (85.) beim 1:0 (0:0) in Venezuela vier Punkte auf. Dagegen bekam Alt-Weltmeister Uruguay trotz zweier später Elfmetertore von Superstar Luis Suárez beim 2:4 (0:2) in Ecuador einen ersten Dämpfer Richtung WM in Katar verpasst.

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