In 133 Anläufen war dem Rekordtorschützen seines Landes zuvor maximal ein Dreierpack gelungen, seit September 2013 aber immerhin dreimal.
Nach seinem ersten Viererpack für Portugal bekam es Cristiano Ronaldo mit altbekannten Problemen zu tun. Wenige Sekunden nach Schlusspfiff stürzte ein Fan mit Handy in der Hand auf den Superstar von Real Madrid zu, anders als bei der EM hatte Ronaldo diesmal aber nur einen grimmigen Blick für seinen Bewunderer übrig. Dabei hätte der 31-Jährige allen Grund für ein breites Lächeln gehabt.
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Gegen den überforderten Außenseiter aus den Pyrenäen war Ronaldo schon nach 73 und 191 Sekunden erfolgreich, nach der Pause (47., 68.) legte er noch zweimal nach. "Wir wussten, dass das erste Tor gegen eine Mannschaft aus elf Abwehrspielern sehr wichtig wird", sagte Ronaldo, der für Real in dieser Saison erst drei Pflichtspieltore erzielt hat. Zu hoch wollte er seine Leistung aber nicht bewerten:
Natürlich bin ich wichtig, aber das sind alle anderen Spieler auch. Ich habe immer alles für die Nationalmannschaft gegeben.
Am wichtigsten waren ohnehin die drei Punkte, schließlich war der Europameister ohne den verletzten Ronaldo mit einem 0:2 in der Schweiz in die WM-Qualifikation gestartet. Nun kletterten die Iberer in der Gruppe B mit drei Punkten immerhin auf den dritten Platz. "Es sind noch acht Spiele übrig. Wir wollen alle gewinnen und dann zur WM fahren", sagte Ronaldo.

Färöer feiert seltenen Auswärtssieg

Noch vor Portugal liegen völlig unerwartet die Färöer. Die Überraschungsmannschaft der bisherigen WM-Qualifikation gewann am Freitag in Lettland mit 2:0 (1:0) und ist nach dem achtbaren 0:0 gegen Ungarn zum Auftakt weiter ohne Gegentor. Ein Auswärtssieg in der WM-Qualifikation war dem Team von den Schafsinseln zuvor nur 1997 gegen Malta (2:1) und 2001 in Luxemburg (2:0) gelungen.
In den übrigen Begegnungen wurden am Freitag die großen Fußball-Nationen ihrer Favoritenrolle gerecht. Vize-Europameister Frankreich gewann vor eigenem Publikum 4:1 (3:1) gegen Bulgarien, die Niederlande besiegten Weißrussland ebenfalls mit 4:1 (2:0).
Die Franzosen, die zum Start der Qualifikation ein 0:0 in Weißrussland erzielt hatten, liegen in der Gruppe A mit vier Punkten nur aufgrund eines weniger erzielten Tores hinter den Niederländern, die im ersten Gruppenspiel 1:1 in Schweden gespielt hatten.
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