Die Österreicher haben durch die Niederlage zwar keine Chance mehr auf einen der beiden ersten Plätze in der Gruppe F. Mit der ersten WM-Teilnahme seit 1998 könnte es aber dennoch klappen: Wenn aus dem Quintett Belgien, Italien, Spanien, Frankreich und Wales vier Teams in ihren Quali-Gruppen Erster oder Zweiter werden - und die Wahrscheinlichkeit dafür ist sehr hoch -, steht Österreich in den WM-Play-offs (24. bis 29. März 2022). Grund dafür ist der Gruppensieg von Alaba und Co. in Pool B der Nations League in der vergangenen Saison.
Ob Foda dann allerdings noch als ÖFB-Trainer in der Verantwortung stehen wird, ist unklar. In der WM-Quali holte der 55-Jährige in acht Spielen nur drei Siege, drei der letzten vier Spiele gingen verloren - der Druck wird entsprechend immer größer.
Doch der Deutsche gibt sich kämpferisch und hofft bis spätestens März auf die Rückkehr einiger verletzter Leistungsträger wie Xaver Schlager, Sasa Kalajdzic, Julian Baumgartlinger oder Stefan Lainer. Es sei "ganz klar, dass nicht alles perfekt funktioniert. Nächstes Jahr im März sieht die Situation dann viel, viel besser aus, da haben wir alle Mann an Bord", sagte Foda.
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Alles hängt jedoch vom künftigen ÖFB-Präsidenten Gerhard Milletich ab, der am Sonntag Leo Windtner ablösen wird. Man müsse der Krise "entgegensteuern" und schauen, "welche Alternativen es zur Betreuung des Teams gibt", hatte Milletich zuletzt schon einmal erklärt. Foda berichtete indes von einem "sehr angenehmen Gespräch" mit dem designierten Präsidenten: "Alles Weitere wird man sehen."
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(SID)

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