Ihm sei allerdings bewusst, dass "eine WM-Nominierung kein Wunschkonzert" sei. Bundestrainer Hansi Flick hatte sich bereits vor geraumer Zeit offen gezeigt für ein Comeback seines früheren "Schülers" beim FC Bayern. Dort hatte Boateng unter Flick zu alter Stärke gefunden, ehe er im Sommer zu Lyon ging.
Umso mehr verwunderte ihn, dass Flicks Vorgänger Joachim Löw ihn anders als Thomas Müller und Mats Hummels nicht zur EM zurückgeholt hatte. "Ich habe es selbst nicht verstanden und finde, dass ich eine Nominierung nach der Saison mit dem FC Bayern absolut verdient gehabt hätte", sagte er.
Boateng ist allerdings "nicht nachtragend". Er habe "großen Respekt" vor Löw und dessen Leistung als Bundestrainer. Zu dessen Verabschiedung im November in Wolfsburg war Boateng eigens aus Lyon angereist - aus Dankbarkeit, wie er jetzt erläuterte.
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Dass Flick in der Abwehr aktuell auf jüngere Spieler setzt, ist für Boateng "überhaupt kein Problem". Das Wichtigste sei der Erfolg, "und Hansi ist ohne Zweifel der beste Trainer dafür. Sollte er mich anrufen und mir eine Chance geben, wäre ich aber natürlich sehr glücklich."
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(SID)

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