Zweiter Sieg, im zweiten Spiel: Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat mit einem glanzlosen 1:0 (1:0)-Erfolg in Rumänien seine Favoritenstellung in Qualifikationsgruppe J untermauert.
Das entscheidende Tor des Tages erzielte Serge Gnabry auf Zuspiel von Kai Havertz in der 16. Minute. In der Schlussphase hatte die deutsche Mannschaft Glück, dass Rumänien nicht noch den Ausgleich erzielte. "Wir hätten es uns einfacher gestalten können. In der 90. Minute hatten wir noch Glück, dass sie nicht den Ausgleich machen. Wir müssen es einfach früher entscheiden. Dann haben wir auch einen ruhigeren Abend", meinte Joshua Kimmich nach der Partie selbstkritisch.
Bundestrainer Joachim Löw sah die mangelnde Genauigkeit im Abschluss als Manko: "Wenn man etwas kritisieren kann, dann die Chancenverwertung." Ansonsten zeigte er sich durchaus zufrieden: "Wir haben sehr gut gearbeitet. Wir hatten einige gute Balleroberungen. Die drei Punkte sind wichtig, darauf können wir aufbauen."
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Eurosport.de mit den weiteren Stimmen zum knappen Sieg der DFB-Elf:
Joshua Kimmich: "Wir haben das Spiel weitesgehend kontrolliert und wollten das Spiel in der zweiten Hälfte schon mehr in die gegnerische Hälfte verlagern. Da hat sich das Spiel wie gegen Island leider zu sehr in unserer Hälfte abgespielt. Wir waren zwar ballsicher, aber trotzdem hatten wir da nicht immer die besten Lösungen. Gerade beim Aufbauspiel, wenn wir gepresst wurden. Somit hatten wir zwar die Kontrolle, aber trotzdem haben wir es dann nicht geschafft, das Spiel früher zu entscheiden."
Manuel Neuer (Kapitän): "Ich denke, dass wir früher den Deckel hätten draufmachen müssen, dann kommen wir nicht mehr in Gefahr. Da hätten wir das zweite oder dritte Tor machen müssen. Es fehlt die Coolness und die Cleverness. Und vielleicht auch den letzten Willen, das Tor zu machen. Glückwunsch an mein Gegenüber, der wirklich gut gehalten hat."
Serge Gnabry: "Am wichtigsten sind für uns die drei Punkte. Am Ende ist es egal, wie wir sie geholt haben. Wir hätten das Spiel viel früher entscheiden müssen. In der zweiten Halbzeit in den ersten 15 bis 20 Minuten haben wir so viele Konter gefahren, haben es aber nicht geschafft das 2:0 zu machen. So haben wir es bis zum Ende offen gelassen und uns selber das Leben schwer gemacht. Ein Rückschlag zum Island-Spiel war das auf keinen Fall, denn wir haben guten Fußball gespielt."
Uli Hoeneß (RTL-Experte): "Die zwei Spiele gegen Island und Rumänien hatten überhaupt nichts mit dem Rumpelfußball von 2018 oder dem blutleeren Auftritt in Spanien zu tun."
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(mit SID)

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