"Wir können nicht so tun, als hätten Fußball und Politik nichts miteinander zu tun", schreibt der Klub auf seiner Website und fordert: "Wir dürfen niemals wegschauen, wenn jemand unser wunderbares Spiel dazu benutzt, um die Verletzung von Menschenrechten zu kaschieren."
Das Trikot wird erstmals beim Saisonfinale in der Eliteserien am Sonntag gegen Viking Stavanger getragen. Die Aktion wird von Amnesty International und Malcolm Bidali unterstützt. Der Kenianer hat selbst in Katar gearbeitet und wurde dort eingesperrt, weil er über die Missstände vor Ort berichtet hatte.
Tromsö rief vor einigen Monaten die Boykottbewegung in Norwegen gegen die WM in Katar ins Leben. Der Versuch, die Nationalmannschaft zum Verzicht zu bewegen, scheiterte im Sommer bei einem Verbandstag. Im Herbst hatte das Team um Dortmunds Stürmer Erling Haaland die Endrunde auf sportlichem Weg verpasst.
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Damit dürften kritische Fragen nicht der Vergangenheit angehören, forderte Tromsös Klubchef Öyvind Alapnes: "Wir sollten uns fragen, wie viele Menschen noch sterben müssen, bevor wir willens sind, den Erfolg zu opfern." Die Strategie des Dialogs habe "null Effekt", das zeige nicht zuletzt die Vergabe der Klub-WM 2021 durch die FIFA in die Vereinigten Arabischen Emirate.
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