Die Rechte dieser Migranten seien nach wie vor "prekär". Ein großes Problem sei, "dass ausbeuterische Arbeitgeber von der Regierung nicht sanktioniert werden". Die Reformen müssten auch über die WM hinaus "langfristig zu Verbesserungen führen", forderte Salza.
Die Debatte um die WM in Katar war zuletzt durch Äußerungen der Grünen-Kanzlerkandidaten Annalena Baerbock neu angeheizt worden. Sie brachte eine Absage des Turniers ins Spiel.
Hintergrund sind neben der problematischen Menschenrechtslage in dem Golfstaat auch die umstrittenen Beziehungen der katarischen Regierung zu den radikalislamischen Taliban in Afghanistan.
Bundesliga
Ex-Bundesliga-Star beendet Karriere: "War eine wunderbare Reise"
13/09/2021 AM 19:33
Baerbock sagte im "ARD"-Sommerinterview, wenn Katar weiter die Taliban unterstütze wie bisher und zu Menschenrechtsverletzungen beitrage, könne das Turnier nicht stattfinden. Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet sagte seinerseits in "Bild-TV": "Ich finde, Katar ist kein guter Ort für eine Fußball-Weltmeisterschaft."
Für Ex-Nationalspieler Toni Kroos ist entscheidend, dass die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit nach der Endrunde weiter besteht. "Ich finde, man sollte versuchen, dem Turnier die größtmögliche Bühne zu geben, um auf die Missstände im Land hinzuweisen. Aber bitte nicht nur vor und während des Turniers, sondern auch danach", sagte Kroos dem Nachrichtenportal "t-online.de": "Das mediale Interesse an Katar darf nicht wegfallen, wenn die Fußballer wieder abziehen."
Das könnte Dich auch interessieren: Bericht: Goretzka verlängert beim FC Bayern

Nagelsmann verteidigt Sabitzers Leistung: "Muss sich noch finden"

Bundesliga
Bericht: Goretzka verlängert beim FC Bayern
13/09/2021 AM 16:54
Premier League
Werner im Tausch für Sané? Chelsea plant angeblich Mega-Deal
13/09/2021 AM 16:38