Ein Boykott wird somit frühestens bei einem außerordentlichen Bundestreffen am 20. Juni besprochen. Das Team um Jungstar Erling Haaland soll allerdings bereits am 24. März in Gibraltar in die WM-Quali starten.
Mehrere Erstligavereine und viele Fanvereinigungen hatten zuletzt den widerstrebenden Verband zu einer Diskussion über einen möglichen Boykott aufgefordert. Der Klub Tromsö IL hatte die Bewegung als Reaktion auf Berichte über 6500 Tote auf den Baustellen in Katar ins Leben gerufen, sechs weitere der 16 Erstligisten um Rekordmeister Rosenborg Trondheim haben sich angeschlossen, mehrere prominente Spieler äußerten sich positiv.
14 von 16 Fanklub-Vereinigungen wollen den WM-Verzicht (zwei sind unentschieden), ebenso der Dachverband Norsk Supporterallianse, der erklärte: "Wir akzeptieren nicht, dass im Namen des Fußballs Menschen sterben, versklavt, oder ihre Rechte gebrochen werden."
Bundesliga
Flick weicht aus: Die größte Gefahr ist das Mikrofon
14/03/2021 AM 12:39
Der Verband NFF lehnt einen Boykott bislang ab und möchte Veränderungen über einen fortgesetzten Dialog herbeiführen.
Das könnte Dich auch interessieren: "Warum nicht der Lothar?": Bundestrainer-Karussell kommt in Schwung
(SID)

BVB-Trainer Terzic: Mit Sieg gegen Berlin heißen Endspurt starten

Bundesliga
Trotz Krise in Köln: Heldt spricht Gisdol das Vertrauen aus
14/03/2021 AM 12:37
EURO 2020
Klopp pessimistisch: EM wohl ohne Gomez und van Dijk
14/03/2021 AM 11:48