Bei seinem erst zweiten Turnier seit seinem schweren Autounfall vor 15 Monaten hatte die kühle Witterung dem 46-Jährigen offensichtlich zugesetzt. Woods humpelte während der dritten Runde phasenweise über den Platz, immer wieder schüttelte er den Kopf. Tiefpunkt war ein Triple-Bogey an der 6, vom neunten bis zum 13. Loch musste Woods zudem zum ersten Mal in seiner Karriere bei einem der vier großen Turniere fünf Bogeys in Folge hinnehmen. An der 15 verzeichnete er seinen einzigen Schlaggewinn des Tages.
"Ich habe einfach nicht gut gespielt. Ich habe den Ball nicht gut getroffen und hatte nicht den Start, den ich gebraucht hätte", bilanzierte Woods: "Ich hatte nie wirklich einen Schwung auf meiner Seite." Erst einmal hatte Woods zuvor bei einem Major aufgegeben: vor 27 Jahren als Amateur bei seinem US-Open-Debüt.
In Führung liegt vor der Schlussrunde am Sonntag der Chilene Mito Pereira, der nach einer 69 drei Schläge Vorsprung auf den Engländer Matthew Fitzpatrick und Will Zalatoris aus den USA hat. Mit insgesamt 201 Schlägen liegt der 27-Jährige neun Schläge unter Par und darf sich große Hoffnungen auf den ersten Majorsieg seiner Karriere machen.
PGA Championship
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Nicht mehr dabei sind die deutschen Starter Martin Kaymer (Mettmann) und Alex Cejka (München), die den Cut verpasst hatten.
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