Die Mannschaft von Trainer Markus Gaugisch zog am Samstag mit einem unnötig spannenden 34:33 (14:12) gegen den dänischen Klub Herning-Ikast Handbold ins Endspiel des Final Four in der European League ein. Gegner dort ist am Sonntag (18.00 Uhr) der dänische Turnier-Gastgeber Viborg HK, der sich mit 28:24 gegen Minaur Baia Mare aus Rumänien durchsetzte.
Die zweite Final-Teilnahme nach 2017 im EHF-Cup gegen Rostow-Don war das große Ziel von Gaugisch, der vor Kurzem auch die deutsche Nationalmannschaft übernommen hat. Das Selbstvertrauen war groß, Bietigheim hat bislang alle Saisonspiele gewonnen und kommt nach dem Sieg gegen Herning-Ikast auf 49 Siege nacheinander. Die SG hatte sich auf diesem Weg Anfang Mai vorzeitig zum dritten Mal die deutsche Meisterschaft gesichert.
Entsprechend motiviert von der Erfolgsserie gingen die Gaugisch-Schützlinge zu Werke. Die deutschen Gäste bestimmten die Partie, konnten sich immer wieder auf vier Tore absetzen. In der zweiten Halbzeit wurde die Dominanz der Bietigheimerinnen zunächst sogar noch größer, der Sieg geriet aber trotz einer 32:28-Führung plötzlich noch in Gefahr. Erst der achte Treffer von Karolina Kudlacz-Gloc zum Endstand kurz vor Schluss machte letztlich alles klar.
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Kelly Dulfer und Veronika Mala trafen sechs- bzw. fünfmal ins Tor der Däninnen, das von der deutschen Keeperin Sabine Englert gehütet wurde. Beste Werferin bei Herning-Ikast war Cecilie Hojgaard Brandt mit acht Toren.
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