"Wir haben immer gesagt, dass sich die HBL und ihre Spieler der Impfreihenfolge fügen werden, wir wollen da keine Extrawurst", sagte Bohmann im Gespräch mit Sport1: "Für die Sportler bei Olympia gibt es meiner Meinung nach aber keine andere Alternative, als dass sie zweimal geimpft dorthin fahren. Bedeutet also: Entweder die Sportler werden nun doch vorgezogen für Olympia, oder sie fahren eben nicht hin."
Ein Zusammenkommen derart vieler Athletinnen und Athleten aus so vielen Nationen könne anders "nicht funktionieren, denn die Sportler brächten das Virus ja nicht nur hinein zu Olympia, sie trügen es auch wieder hinaus in die Welt. Noch einmal: Jeder Sportler jeder Nation, der zu den Olympischen Spielen fährt, muss meiner Meinung nach geimpft sein."
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Als Forderung aus dem Handball will Bohmann seine Aussagen nicht verstanden wissen. Hoffnung mache die in der vergangenen Woche deutlich gestiegene Impfgeschwindigkeit in Deutschland. "Es ist zu hoffen, dass beim Thema Impfen nun bald der Turbo-Boost eingeschaltet wird, und wir wissen auch, dass der Deutsche Olympische Sportbund um Präsident Alfons Hörmann das Thema ganz oben auf seiner Agenda hat", sagte er: "Da werden wir jetzt nicht noch zusätzlich Druck aufbauen, da können zu viele Köche am Ende sonst den Brei verderben."
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