"Ich bin mir sicher, dass Uwe noch viele gute Länderspiele für Deutschland absolvieren wird", sagte Hanning in einem Interview mit dem Mannheimer Morgen (Freitagsausgabe): "Und ich freue mich schon auf die Stimmen all seiner Kritiker, wenn Uwe das entscheidende Tor zum Olympiasieg erzielt hat."
Den Umgang mit Gensheimer empfindet Hanning als "unfair. Man kann inhaltlich immer diskutieren, aber wenn es persönlich wird, ist das unangemessen, weil es etwas mit einem Menschen macht", so der Verbandsvize.
Sportlich hält Hanning den Druck aber hoch. Nach Platz zwölf in Ägypten, der schlechtesten WM-Platzierung einer deutschen Mannschaft in der Geschichte, erwartet er vom Team von Bundestrainer Alfred Gislason die erfolgreiche Qualifikation für die Olympischen Spiele und nimmt Gensheimer & Co. vor dem Qualiturnier im März in Berlin in die Pflicht.
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"Wir haben mit dieser Generation relativ schnell relativ viel gewonnen", sagte Hanning und spielte damit auf EM-Gold und Olympia-Bronze 2016 an: "Wir müssen aber ehrlich sagen, dass wir viele Schlüsselspiele in den vergangenen Jahren verloren haben. Jetzt muss diese Generation liefern, damit wir sagen können, dass 2016 nicht nur ein Ausreißer nach oben war, sondern dass wir langfristig oben dabei sein können. Deswegen ist klar: Wenn diese Mannschaft als erfolgreiche Generation in die Geschichte eingehen will, ist es an der Zeit, jetzt wieder etwas zu gewinnen."
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