Doch am 2. Juni 2012 wussten 20.000 Fans auf dem Rathausplatz der Landeshauptstadt, dass sie einem historischen Ereignis beiwohnten. Die Zebras waren nicht nur zum 17. Mal deutscher Handball-Meister geworden, sie errangen den Titel mit sagenhaften 68:0 Punkten.
Als die "Überflieger" in grünen Pilotenanzügen im Stile von "Top Gun" auf dem Rathausbalkon landeten, steigerte sich der Jubel zum Orkan. "Ich denke nicht, dass ich so etwas noch einmal erleben darf", rief der damalige THW-Coach Alfred Gislason, aktuell Handball-Bundestrainer, dem Publikum zu - er sollte zumindest bis heute Recht behalten.
Denn zur makellosen Meisterschaft kamen der Triumph in der Champions League und der Gewinn des DHB-Pokals hinzu. Da trübte eine einzige Vorrundenniederlage in der Königsklasse in Montpellier das sportliche Gesamtkunstwerk in keiner Weise.
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Selbst mit ein bisschen Abstand genoss Gislason diesen einmaligen Moment des Triumphes mit seinen Spielern: "Vielleicht wird eine Mannschaft in 20 oder 30 Jahren das gleiche leisten. Aber toppen lässt sich das nicht mehr."
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