Und vor mittlerweile 52 Jahren für einen in dieser Sportart bis dato beispiellosen Eklat gesorgt. Am Samstag wird der langjährige Nationalspieler und Olympiateilnehmer von 1972 in München 80 Jahre alt.
Was war passiert? Um sich beruflich für die Zeit nach der Handball-Karriere abzusichern, wechselte der seinerzeit 28 Jahre alte Weltklassespieler vom Meister Grün-Weiß Dankersen (heute: GWD Minden) zum benachbarten TuS Nettelstedt in die sechste Liga.
Die Wellen schlugen hoch, der höchst umstrittene Transfer löste hässliche Szenen aus. Lübkings drei Jahre alter Sohn wurde für einen Tag entführt, der Rückraumspieler erhielt Morddrohungen, die Fensterscheiben seines Hauses wurden eingeworfen.
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Sportlich war der spektakuläre Wechsel ein Erfolg. Binnen sechs Jahren gelang TuS Nettelstedt (heute: TuS N-Lübbecke) tatsächlich der Durchmarsch bis in die Bundesliga. Als Spielertrainer verlängerte er seine Karriere beim TBV Lemgo um weitere zwei Jahre.
Doch einen Rekord, der bis heute unerreicht ist, stellte Lübking bereits 1969 im Trikot seines Heimatvereins Grün-Weiß Dankersen auf: Beim 39:18-Sieg gegen Eintracht Hildesheim gelangen ihm 19 Tore aus dem Feld.
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