Völlig losgelöst hüpfen die deutschen Handballer über das Parkett, der Sekt spritzt, Freudentränen fließen. Durch ein 29:24 gegen Polen im WM-Finale am 4. Februar 2007 vergoldet die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) ihr Wintermärchen.
"Ich kann es noch gar nicht fassen. Ich habe vor drei Wochen nicht für möglich gehalten, dass so etwas passieren kann. Es wird dauern, bis ich das kapiere", sagt ein überglücklicher Bundestrainer Heiner Brand. Zur Siegerehrung erscheinen seine Spieler mit goldener Krone auf dem Kopf und Brands legendärem Schnauzbart im Gesicht.
Das Finale gleicht einer Achterbahnfahrt. Beim 21:14 (37. Minute) sehen die Gastgeber schon wie die Sieger aus, doch dann erleidet Torhüter Henning Fritz einen Muskelfaserriss in der Wade, und Polen kommt noch einmal auf 21:22 (47.) heran. Das Ende ist bekannt.
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Hinter den deutschen Handballern liegen begeisternde Wochen. Nach der Vorrundenniederlage gegen Polen spielt sich das Brand-Team in der Hauptrunde in einen Rausch. Im Viertelfinale wird Spanien bezwungen, im Halbfinale gibt es einen Krimi mit zwei Verlängerungen gegen Frankreich.
Im Finale beantwortet die DHB-Auswahl dann die Frage, die von der Kölner Band Höhner schon vor dem ersten Spiel musikalisch gestellt wird: Wenn nicht jetzt, wann dann?
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