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"Das war scheiße": Flensburger Leistungsloch gibt Rätsel auf

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Machulla und sein Team sind in einer "schwierigen Phase"

Fotocredit: SID

VonSID
08/11/2019 Am 13:08 | Update 08/11/2019 Am 13:30

Die nächste Pleite in der Königsklasse, der nächste Stimmungskiller für den Meister - Maik Machulla war bedient. "Wir sind in einer schwierigen Phase momentan", sagte der Trainer der SG Flensburg-Handewitt nach der empfindlichen 27:34-Heimpleite gegen den FC Barcelona und schaute dabei ziemlich bedröppelt drein.Damit aus der "schwierigen Phase" beim Liga-Champion der vergangenen beiden Jahre...

"Wir sind in einer schwierigen Phase momentan", sagte der Trainer der SG Flensburg-Handewitt nach der empfindlichen 27:34-Heimpleite gegen den FC Barcelona und schaute dabei ziemlich bedröppelt drein.

Damit aus der "schwierigen Phase" beim Liga-Champion der vergangenen beiden Jahre keine handfeste Krise wird, muss die SG allmählich die Kurve kriegen. Denn nach dem Achtelfinal-K.o. im Pokal, den zuletzt durchwachsenen Partien in der Liga und der nun zweiten Niederlage nacheinander in der Champions League wächst bei den erfolgsverwöhnten Nordlichtern der Druck.

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"Die Jungs müssen die Brust raus kriegen und den Kopf hoch", sagte Machulla am Sky-Mikrofon. Es sind weniger die schlichten Ergebnisse als vielmehr die Art und Weise der jüngsten SG-Auftritte, die dem Meistercoach Sorgen bereiten. Das Flensburger Leistungsloch gibt auch Machulla Rätsel auf.

Kreisläufer Jacob Heinl, der gegen den spanischen Rekordmeister sein Comeback bei der SG feierte, fasste die Vorstellung gegen Barcelona so zusammen: "Das war scheiße."

Flensburg, das zuletzt schon dem dänischen Doublesieger Aalborg Handbold 28:31 unterlegen war und dabei Kreisläufer Simon Hald (Kreuzbandriss) verloren hatte, führte in den kompletten 60 Minuten gegen Barca kein einziges Mal, erwischte schon einen denkbar schlechten Start und lag nach fünf Minuten 1:5 zurück. Bis zur Mitte der ersten Halbzeit konnten die Norddeutschen das Spiel wieder offen gestalten, doch kurz vor der Pause drehte Barca noch einmal richtig auf.

Den Norddeutschen stehen angesichts von acht Spielen in 28 Tagen schwierige Wochen bevor. Vor allem in der Königsklasse warten mit dem Doppelpack gegen Frankreichs Topteam Paris St. Germain (Heimspiel am 6. November, Auswärtsspiel am 13. November) und dem Rückspiel bei Barca (20. November) harte Prüfungen. "In den nächsten Partien spielen wir hoffentlich viel besser", sagte Machulla. Die erste Chance dazu besteht am Samstag (20.30 Uhr) beim Ligaspiel in Stuttgart.

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