Die Mannschaft von Bundestrainer Henk Groener setzte sich beim Vier-Nationen-Turnier in Madrid mit 32:25 (13:14) durch und holte den zweiten Sieg, nachdem es am Vortag ein 31:27 (13:13) gegen Polen gegeben hatte.
"Wir waren nicht von Anfang an bereit für einen großen Kampf. Der Fokus war nicht 100-prozentig da zu Beginn", sagte Groener: "Es ist eine gute Lehre für das Spiel, das wir nächste Wochen gegen die Slowakei haben werden." Sein Team habe sich aber in der zweiten Hälfte "gut wieder reingekämpft" und es "vernünftig repariert".
Fünf Tage vor dem WM-Auftaktspiel im spanischen Lliria gegen Tschechien waren Antje Lauenroth und Xenia Smits mit jeweils fünf Toren die besten Werferinnen im Team des Deutschen Handballbundes (DHB). Am Sonntag (13.00) steht die WM-Generalprobe gegen Gastgeber Spanien in Madrid auf dem Programm, dann winkt auch der Turniersieg. Die Endrunde findet vom 1. bis 19. Dezember statt.
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"Das wird eine sehr interessantes Partie. Es ist eine erfahrene Mannschaft. Wir werden es nehmen, wie es kommt. Wir haben aus dem heutigen Spiel gelernt", so Groener mit Blick auf Spanien, "das Ergebnis des Turniers ist zweitrangig. Ob wir Erster oder Zweiter werden, ist nicht so wichtig."
Das Groener-Team lieferte sich mit der Slowakei zunächst ein Duell auf Augenhöhe, maximal auf drei Tore zogen die Gegnerinnen in der ersten Hälfte davon. Ab Mitte der zweiten Halbzeit dominierte das DHB-Team, in gut vier Minuten machten die Groener-Schützlinge aus einem 23:21 ein 27:21 und ließen keine Spannung mehr aufkommen.
Erneut nicht zum Einsatz kamen Co-Kapitänin Alina Grijseels und Rückraumspielerin Mia Zschocke (beide Borussia Dortmund), die sich beim letzten Training in Deutschland verletzt hatten.
Nach der Generalprobe reist die DHB-Auswahl am Montag nach Valencia und bezieht dort ihr WM-Quartier. In der Gruppe E trifft Deutschland auf Tschechien (2. Dezember), die Slowakei (4. Dezember) und Ungarn (6. Dezember).
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