"Angst haben wir mit Sicherheit nicht", sagte der Vorstand Sport im Deutschen Handballbund (DHB), "da können sie jeden fragen, der das Trikot tragen wird. Da wird keiner mit Angst auflaufen. Die Zuversicht ist bei uns mit jedem Spiel da."
Nach der historischen Schmach mit Platz zwölf bei der WM in Ägypten geht es für die deutschen Handballer um Kapitän Uwe Gensheimer um das Ticket für Tokio. Die Aufgabe hat es in sich, es warten Vize-Weltmeister Schweden (Freitag), der EM-Vierte Slowenien (Samstag) und Algerien (Sonntag). Nur die beiden Erstplatzierten lösen eine Fahrkarte.
Kromers Optimismus begründet sich auch auf der Rückkehr eines Kieler Trios, das bei der WM nicht dabei war: Hendrik Pekeler, Patrick Wiencek und Steffen Weinhold. Pekeler und Wiencek bilden den Innenblock, das Herzstück der Defensive und gehören in der Abwehr laut Bundestrainer Alfred Gislason "zu den besten in der Welt".
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"Ich bin froh, dass sie dabei sind. Sie geben uns mehr Grundsicherheit", sagt auch Rechtsaußen Timo Kastening. Zudem kehrt auch der wiedergenesene Fabian Wiede wieder zurück ins Team. Und so ist laut Kromer der Anspruch, "jedes Spiel zu gewinnen, auch gegen vermeintliche Favoriten. Wir trauen uns zu, die Schweden und Slowenen zu bezwingen. Gegen Algerien sind wir bei allem Respekt Favorit."
An ein Scheitern der Mission will Kromer nicht denken. Dabei hätte ein solches durchaus harte Konsequenzen. "Es geht bei Olympischen Spielen immer auch um Staatsförderung", erklärte Kromer, "es geht nicht bloß um die A-Mannschaft, sondern auch um die Nachwuchsentwicklung, die gefördert werden kann, wieviele Lehrgangstage belegt werden können aus öffentlichen Mitteln."
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