"Wir können nicht von heute auf morgen die Arenen wieder voll machen. Aber 30 bis 40 Prozent Auslastung, in Einzelfällen auch mehr, halte ich in absehbarer Zeit für möglich", sagte Bohmann dem SID: "Und mit absehbarer Zeit meine ich nicht Monate, sondern Wochen. Wir müssen jetzt anfangen, eine Abkehr vom harten Lockdown zu wagen. Die Themen werden uns schließlich noch lange begleiten."

Der Ligenchef im Handball sieht in dem Konzept zur schrittweisen Rückkehr von Zuschauern und Gästen, das am Montag in Berlin vorgestellt wurde, einen Fingerzeig für die Gesellschaft. "Es bringt nichts, die Gesellschaft weiter mit der Holzhammermethode wegzuschließen. Es wird höchste Zeit, dass wir lernen, mit dem Virus zu leben, wir dürfen uns nicht weiter verstecken", so Bohmann.

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Man könne verantwortungsvoll aus dem Lockdown herauskommen. "Wer soll das zeigen, wenn nicht wir", sagte Bohmann: "Wir sind nicht Teil des Problems, sondern ein wesentlicher Teil der Lösung. Für uns, aber auch für die Gesellschaft."

Man werde in den kommenden Wochen "in Siebenmeilenstiefeln eine neue, sehr viel höhere Impfquote erreichen. Zudem wird es schon bald die Möglichkeit von Schnelltests für alle geben. Und spätestens, wenn wir eine Impfdurchdringung bei den gefährdeten Risikogruppen haben, muss geöffnet werden."

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