"Es wird ein enorm wichtiges Spiel", sagte Gislason am Donnerstag in Tokio. Die Norweger hätten die "gleiche Qualität" wie Spanien und Frankreich - die beiden Gegner, gegen die das deutsche Team jeweils mit einem Tor verloren hat.
"Wir müssen von Anfang voll da sein und nicht erst nach einer Viertelstunde loslegen", sagte Gislason: "So ein Fehlstart wie gestern ist fatal." Gegen Frankreich hatte die DHB-Auswahl mit 7:13 zurückgelegen, ehe sie in Schwung kam. Die zweite Niederlage im dritten Turnierspiel konnte sie allerdings nicht abwenden.
Mit 2:4 Punkten steht Deutschland vor den abschließenden Gruppenspielen gegen Norwegen und das bislang punktlose Brasilien am Sonntag (12.30 Uhr MESZ) unter Zugzwang. Das angestrebte Viertelfinale, für das sich die besten vier Teams der Sechsergruppe qualifizieren, ist noch nicht gesichert.
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"Wir haben den Job, dass wir noch zwei Vorrundenspiele gewinnen sollten", sagte DHB-Sportvorstand Axel Kromer und verwies auf die Bedeutung einer dann wohl besseren Platzierung: "Die Konstellation würde wohl dazu führen, dass wir nicht gegen die Dänen spielen müssten." Turnier-Topfavorit Dänemark führt momentan die parallel spielende Gruppe B an und würde als Gruppensieger im Viertelfinale auf den vierten der deutschen Gruppe treffen.
Gislason lenkte den Fokus dagegen ausschließlich auf das kommende Spiel. Die Norweger, so der Isländer, hätten "sehr viel Qualität" und mit Spielmacher Sander Sagosen vom THW Kiel "einen der weltbesten Handballer" in ihren Reihen. Sagosens Kieler Teamkollege Steffen Weinhold unterstrich die Bedeutung des Rückraumspielers fürs norwegische Spiel. "Wenn wir ihn konsequent unter Druck setzen", sagte Weinhold, "dann wird er auch müde und macht auch Fehler".
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