Das Trio aus der Handball-Bundesliga (HBL) schlug seine Viertelfinal-Gegner deutlich und kämpft am Pfingstwochende (22. bis 23. Mai) in der Löwen-Heimstätte in Mannheim um den Titel im kleinen Europapokal.
Magdeburg ließ beim 39:31 (23:12)-Erfolg gegen IFK Kristianstad nichts anbrennen, das Hinspiel in Schweden hatte das Team von Trainer Bennet Wiegert bereits souverän 34:28 gewonnen. Auch die Löwen siegten überzeugend 37:27 (19:8) gegen den russischen Vertreter Medwedi Tschechow und korrigierten die 32:33-Hinspielpleite dank einer deutlichen Leistungssteigerung.
Auch die Füchse gingen mit einer 29:32-Hypothek in das Duell mit dem früheren Champions-League-Sieger Montpellier HB. Die Berliner um Top-Werfer Hans Lindberg (zwölf Tore) errangen ein fulminantes 31:23 (16:13) gegen den französischen Rekordmeister und komplettieren gemeinsam mit Wisla Plock (Polen) das Aufgebot der letzten Vier. Die Halbfinal-Partien werden am 27. April in Wien ausgelost.
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Mit einem komfortablen Vorsprung aus dem Hinspiel übernahmen die Magdeburger auch im Rückspiel sofort die Führung, die sie bis zum Ende nicht mehr abgaben. In Schlussminuten nahmen die Gastgeber merklich Tempo heraus, weshalb Kristianstad den Rückstand etwas verkürzen konnte. Wie im ersten Duell vor einer Woche brillierte SCM-Rückraumspieler Omar Ingi Magnusson mit neun Treffern als bester Werfer.
Auch die Löwen landeten einen ungefährdeten Sieg, bis zur Pause konnte das Team von Trainer Martin Schwalb bereits auf elf Tore davonziehen. Der Schweizer Andy Schmid traf alleine acht Mal, zudem erwischte Torhüter Andreas Palicka mit zwölf gehalten Bällen einen Sahnetag.
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