Man hatte ein gutes Gefühl, das jetzt verflogen ist."
Flensburgs Kreiskäufer Johannes Golla, der wenige Tage nach der Rückkehr der deutschen Nationalmannschaft von der WM positiv getestet wurde, könne sich "nach allem ärztlichen Ermessen nur in Ägypten angesteckt haben", schrieb Machulla: "Wir können nur hoffen, dass dies ein Einzelfall bleibt und wir nicht noch unser blaues Wunder erleben."
Am Dienstag wurden bei der SG alle WM-Rückkehrer getestet. "Wenn es weitere Fälle bei uns oder bei den anderen Bundesligavereinen geben sollte, (...) würden wir etwas ausbaden, wofür wir nicht verantwortlich sind. Ich bin weiterhin der festen Überzeugung, dass es besser gewesen wäre, die WM zu verschieben und im Januar mit der Liga präsent zu sein", schrieb Machulla.
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Der positive Test von Kreisläufer und Abwehrchef Golla treffe die SG Flensburg-Handewitt "sportlich sehr hart, noch mehr berührt mich der Fall aber mit Blick auf Johannes Golla persönlich", so Machulla. Der 24-Jährige sei gerade nach einer langwierigen Fußverletzung zurückgekommen, "hat eine schwangere Frau zu Hause und stellte sich in dieser Situation in den Dienst der Nationalmannschaft".
Wenn jetzt aber von der Zukunft der DHB-Auswahl die Rede sei, schrieb Machulla, "höre ich nur, dass hoffentlich bald Wiencek und Pekeler zurückkommen. Das empfinde ich als Mangel an Wertschätzung und unfair gegenüber all den Nationalspielern, die sich bereit erklärt hatten, diese WM unter besonderen Umständen zu bestreiten, insbesondere gegenüber den beiden Innenblock-Spielern Golla und Firnhaber".
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