"Wir sollten nicht vergessen, dass es neben Corona noch ganz andere Dinge gibt, die man bei Ausrichtung dieser Weltmeisterschaft in Ägypten diskutieren muss", betonte Omid Nouripour (45), außenpolitischer Sprecher der Partei, und verwies auf die "katastrophale Menschenrechtssituation" vor Ort.
Daran habe er bislang "kaum wirkliche Kritik gehört", sagte Nouripour dem SID: "Bei etwa 60.000 politischen Gefangenen, systematischer Folter und 57 Hinrichtungen allein zwischen vergangenem Oktober und November erstaunt das schon ein wenig. Das sind Verbrechen, die die Verbandsfunktionäre offen thematisieren müssen."
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Auf die alarmierende Lage hatten zuletzt auch Organisationen wie Amnesty International oder Human Rights Watch aufmerksam gemacht. Kritik am Gastgeberland im Zusammenhang mit der Handball-WM gab es auch zuhauf. Allerdings stand dabei stets das Thema Corona und der aus Sicht vieler Spieler sowie Funktionäre offenbar zu laxe Umgang mit der Pandemie im Fokus.
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