Das teilte der Deutsche Handballbund (DHB) am Montag mit, ohne näher auf die Gründe einzugehen. Im vergangenen Dezember hatte die DHB-Auswahl unter Bundestrainer Henk Groener bei der EM in Dänemark das anvisierte Halbfinale verpasst.
Die folgende Analyse des Turniers habe dann Gewissheit gebracht. "In den Gesprächen mit Kim Naidzinavicius und Julia Behnke waren sich Spielerinnen und Bundestrainer einig, dass eine weitere Zusammenarbeit nicht mehr möglich ist", hieß es in der Verbandsmitteilung: "Damit stehen Naidzinavicius und Behnke der Frauen-Nationalmannschaft bis auf Weiteres nicht mehr zur Verfügung."
DHB-Sportvorstand Axel Kromer dankte beiden im Namen des Verbandes "für ihr jahrelanges Engagement in der Nationalmannschaft". Naidzinavicius feierte ihr Debüt im Mai 2012 und bestritt insgesamt 118 Länderspiele, seit September 2018 war sie Kapitänin. Behnke war seit ihrem DHB-Debüt im November 2013 fester Bestandteil am deutschen Kreis und absolvierte 85 Länderspiele.
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Nächstes Ziel der DHB-Auswahl ist die Qualifikation für die WM 2021 in Spanien (2. bis 19. Dezember), im April finden zwei Play-offs statt. Der erste Lehrgang nach der EM in Dänemark steigt vom 15. bis zum 21. März. Langfristig wird alles auf die Entwicklung des Teams für die Heim-Weltmeisterschaft 2025 ausgerichtet, diese richtet der DHB gemeinsam mit den Niederlanden aus.
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