Wie der schwedische Handballverband mitteilte, ergab der am Sonntag durchgeführte Test bei Mannschaftsarzt Daniel Jerrhag einen positiven Befund. Jerrhag war bereits im vergangenen Dezember an COVID-19 erkrankt. Er verließ am Dienstag das Teamhotel in Kairo und begab sich in Selbstisolation.
Der Weltverband IHF berichtete am Dienstagabend von "einigen mehr" positiven Testergebnissen am vergangenen Wochenende, nannte dabei aber keine konkreten Zahlen. Zugleich wies die IHF darauf hin, dass viele der positiv getesteten Personen "bereits vor der Weltmeisterschaft ein positives COVID-19-Ergebnis hatten".
Mittlerweile seien manche positiv getestete Personen wieder bei ihren Delegationen, wieder andere befänden sich laut IHF-Angaben auf dem Heimweg. Auch hier machte der Weltverband keine konkreten Angaben zur Anzahl der Personen. Die Testverfahren würden weiter optimiert.
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Aufgrund seiner vorherigen Corona-Infektion betonte Schwedens Teamarzt Jerrhag, dass er "überhaupt keine Bedenken" für sich oder das schwedische Team habe. Er fühle sich gesund. Der Mediziner vermutet, dass "tote Virusreste" in seinem Körper zum positiven Ergebnis geführt haben. Nach zwei negativen Testergebnissen könnte Jerrhag laut Protokoll zur Mannschaft zurückkehren.
Beim Mega-Turnier in Ägypten waren in den vergangenen Tagen bereits mehrere Coronafälle aufgetreten. So berichtete der Weltverband IHF in der Vorwoche von positiven Tests bei zwei Slowenen, einem Brasilianer sowie vier Spielern von Kap Verde. Nach zwei weiteren positiven Tests am vergangenen Wochenende erklärte das kapverdische Team am Sonntag seinen Rückzug von der WM.
Am Dienstag seien alle Tests zum Abschluss der Vorrunde negativ gewesen, teilte die IHF außerdem mit.
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