Die momentane Situation sei eine "Herausforderung für unsere Sportart", sagte der DHB-Vorstandsvorsitzende Mark Schober im Löwenfunk, dem Podcast des Bundesligisten Rhein-Neckar Löwen: "Unsere Gesellschaft verändert sich, und darauf müssen wir natürlich reagieren."
Man müsse "Menschen mit Migrationshintergrund ansprechen, weil wir sonst nicht mehr wachsen können", so der Verbandsfunktionär: "Wir krabsen wie andere Sportarten bei einem Anteil von acht bis zehn Prozent rum: Das ist Herausforderung, die wir im ganzen Sport haben und die wir angehen müssen."
Es gebe Sportarten, in denen es aufgrund des kulturellen Hintergrunds "automatisch" funktioniere. So hätten es die Kollegen im Fußball beispielsweise "ein bisschen leichter", so Schober. Ganz konkret arbeite man beim DHB gerade an einer Partnerschaft mit dem türkischen Handballverband, zudem soll ein Leitfaden entstehen, "wie man Kinder mit Migrationshintergrund anspricht".
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Wie andere Sportarten kämpft der Handball nicht zuletzt auch wegen der Auswirkungen der Corona-Pandemie mit einem Mitgliederschwund. Allein im Jahr 2020 sind laut Schober 25.000 Mitglieder aus den Vereinen ausgetreten.
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