Der HSC 2000 Coburg bestätigte drei Tage nach dem ersten Coronafall, dass sich gleich drei weitere Spieler mit dem Virus infiziert haben. Der erste Coronafall der Coburger war am Samstag kurz vor dem Heimspiel gegen den TBV Lemgo-Lippe bekannt geworden, das daraufhin kurzfristig abgesagt worden war.
Zwei der betroffenen Spieler, deren Namen der Klub nicht veröffentlichte, würden grippeähnliche Symptome zeigen, das gesamte Team sowie die Trainer und Geschäftsführer Jan Gorr befinden sich in Quarantäne. "Natürlich ist die Situation auch sportlich nicht einfach, gerade in dieser Phase der Saison. Allerdings steht die Gesundheit über allem", sagte Gorr.
Die Absage des Lemgo-Spiels führte zum insgesamt 40. Spielausfall in der Handball-Bundesliga in dieser Saison. Die HBL ist dadurch in einen großen Termindruck geraten. HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann hatte jedoch in der vergangene Woche betont, dass ein Abbruch der Saison "nicht auf der Agenda" stehe.
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Dennoch beschäftigt sich die Liga seit langem mit Alternativszenarien für den Fall, dass die 38 Spieltage nicht planmäßig bis Ende Juni durchgebracht werden können. Dabei ist auch ein Abschlussturnier im Gespräch.
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