Beim TBV Lemgo gewann der THW am Montag mit 30:25 (13:12) und feierte den elften Sieg in Serie. Am Nachmittag hatte Dauerrivale SG Flensburg-Handewitt mit einem 36:20 (21:9) im Nachholspiel gegen die MT Melsungen den Druck auf den Tabellenführer hoch gehalten. Mit 55:5 Punkten liegt Kiel vor Flensburg (53:5).
Der Vizemeister zeigte sich nach dem bitteren Viertelfinal-Aus in der Champions League gegen Aalborg Handbold gegen Melsungen in starker Verfassung. Die Mannschaft von Trainer Maik Machulla, bei der der schwedische Nationalspieler Jim Gottfridsson mit acht Toren bester Werfer war, zog Mitte der ersten Halbzeit mit sechs Treffern in Serie davon und sorgte bereits zur Pause für die Vorentscheidung. Nach dem Seitenwechsel baute der dreimalige Titelträger die Führung weiter aus.
In Lemgo entwickelte sich ein enges Spiel, erst spät konnte sich Kiel durch zwei aufeinanderfolgende Tore von Steffen Weinhold absetzen. Niclas Ekberg war mit sieben Toren bester Kieler Werfer.
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Die SG hatte am vergangenen Mittwoch den Einzug ins Final Four der Königsklasse knapp verpasst. Den Norddeutschen fehlte gegen die Dänen aus Aalborg ein Tor zum Weiterkommen. "Das war ganz hart für uns, das muss man sagen. Das sitzt bei mir und den Jungs im Nacken drin und es dauert ein paar Tage, um das abzuschütteln", sagte Machulla.
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