"Dem Final-Four kommt eine übergeordnete Bedeutung und Signalwirkung zu", sagte der Präsident des Handball-Bundesliga (HBL) der Fachzeitschrift Handballwoche: "Dieses Event ist ein wichtiger Beitrag, durch den wir Zuschauer verantwortungsvoll zurück in die Kultur- und Sportstätten holen können."
Bei der Finalrunde sind an beiden Tagen jeweils 2000 Fans in der Arena zugelassen. Diese Entscheidung traf die Stadt Hamburg am Montag. Das erste Halbfinale bestreiten am Donnerstag (17.00 Uhr) der deutsche Rekordmeister THW Kiel und der TBV Lemgo Lippe. Ab 19.30 Uhr stehen sich die TSV Hannover-Burgdorf und MT Melsungen gegenüber. Das Endspiel beginnt am Freitag um 17.30 Uhr.
Auch in der HBL sollen so bald wie möglich wieder Fans in die Hallen zurückkehren. Dafür seien laut Schwenker bereits Konzepte entwickelt worden. "Das ist aus meiner Sicht verantwortungsvoll machbar", sagte der 62-Jährige. In der Liga rechnet Schwenker spätestens zu Beginn der neuen Spielzeit mit Zuschauern in den Hallen. Sollte es bereits "zum Ende der laufenden Saison möglich sein, umso besser. Unsere Klubs werden bereit sein."
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Schwenker fand zudem lobende Worte für den Umgang der Klubs mit der durch die Coronapandemie verursachten komplizierten wirtschaftlichen Lage. "Unsere Klubs haben in kürzester Zeit kreative Formate entwickelt, um ihren Sponsoren und Fans neue Angebote machen zu können," sagte der frühere Weltklasse-Linksaußen des THW Kiel. Die Spieler hätten durch ihren Gehaltsverzicht einen "wichtigen Beitrag geleistet".
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