Ohne seinen Ausnahmekönner Sander Sagosen gewann der Spitzenreiter der Handball-Bundesliga das Viertelfinal-Hinspiel gegen Paris St. Germain nach einer starken Vorstellung 31:29 (14:15), steht im Rückspiel am nächsten Mittwoch aber vor einer schwierigen Aufgabe. Sorgen bereitet dem THW zudem eine Knieverletzung bei Nationalspieler Patrick Wiencek.
Rückraumspieler Sagosen, der im vergangenen Sommer von PSG zu den Zebras gewechselt war, hatte seit Tagen mit einem fiebrigen Infekt gekämpft. Der 25-jährige Norweger wurde wie im Vorfeld befürchtet nicht rechtzeitig fit.
Kiel, das sich im Dezember zum vierten Mal die europäische Handball-Krone aufgesetzt hatte, verlor in der ersten Halbzeit nur kurz den Anschluss (8:12/21. Minute), blieb dann aber dran. Gleich zu Beginn der zweiten Hälfte musste Wiencek nach einem unglücklichen Zusammenprall vom Feld, Kiel befürchtet eine Bänderverletzung im Knie.
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Trotz des Ausfalls konnte der THW zulegen und spielte in den letzten zehn Minuten ein kleines Polster heraus. Bester Torschütze war Harald Reinkind mit zehn Treffern.
Die SG Flensburg-Handewitt tritt in ihrem Hinspiel am Donnerstag (18.45 Uhr/DAZN) beim dänischen Meister Aalborg Handbold an und hofft auf eine gute Ausgangslage im Kampf um das Finalturnier in Köln (12. und 13. Juni).
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