Dies sagte Geschäftsführerin Jennifer Kettemann dem Mannheimer Morgen. "Aber damit können wir leben angesichts der Horror-Szenarien, die vor einem Jahr durchaus realistisch waren", betonte die 39-Jährige. Es komme einem "kleinen Wunder" gleich, dass der Verein diese "schwere Zeit" überhaupt überstanden habe.
"Ich hatte wirklich schlaflose Nächte. Monatelang. Das war meine härteste Zeit bei den Rhein-Neckar Löwen", führte Kettemann aus. Der Gehaltsverzicht aller Mitarbeiter, der Verzicht vieler Fans auf Rückerstattung von Dauerkarten, digitale Ersatzleistungen für Sponsoren und die Staatshilfen seien die vier entscheidenden Bausteine, mit denen die Löwen bislang die Krise gemeistert hätten.
Sportlich sind die Mannheimer mit der Coronasaison allerdings nicht wirklich zufrieden. "Platz drei ist für uns möglich, das wäre okay", sagte Sportchef Oliver Roggisch dem Blatt: "Aber der Abstand zum THW Kiel und zur SG Flensburg-Handewitt ist zu groß. Wir sind zu weit weg von der Spitze und damit entsprechend unzufrieden. So hatten wir uns das nicht vorgestellt."
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Vor dem Saisonendspurt liegen die Löwen auf Rang drei, haben aber 13 Minuspunkte mehr auf dem Konto als das Spitzenduo Kiel und Flensburg. Dieses enttäuschende Abschneiden habe "Gründe", so Roggisch weiter. Einer sei das enorme Verletzungspech. Es habe Ausfälle gegeben, die "kein Team der Welt ersetzen" kann.
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