"Wenn es rein nach sportlichen Kriterien geht, dann finde ich: Die Bundesliga hat einen dritten Startplatz verdient", sagte der 42-Jährige dem Mannheimer Morgen.
Die Bundesliga, die derzeit zwei fixe Starter in der Königsklasse stellt, sei "die stärkste Liga der Welt", führte Roggisch aus. Dies werde unter anderem durch das Abschneiden in der European League deutlich, in der die Löwen als eines von drei deutschen Teams am kommenden Wochenende im Final Four um den Titel im zweitwichtigsten europäischen Wettbewerb kämpfen. Weitere Teilnehmer beim Turnier in Mannheim sind die Füchse Berlin, der SC Magdeburg und der polnische Vertreter Wisla Plock.
Bereits 2017 und 2018 waren drei deutsche Teams im Halbfinale des "kleinen Europapokals" vertreten gewesen. Seit 2004 hat außerdem mit einer einzigen Ausnahme immer ein Bundesligist den Wettbewerb gewonnen. 2014 triumphierte Pick Szeged aus Ungarn.
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Allerdings hat Roggisch auch Verständnis dafür, dass bei der Startplatzvergabe der Europäischen Handball-Föderation EHF nicht nur sportliche Argumente von Bedeutung sind. "Ich weiß, dass andere Dinge ebenso eine Rolle spielen und die EHF ein Interesse daran hat, den Wettbewerb in möglichst vielen Ländern zu vermarkten", sagte Roggisch.
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