Die Norddeutschen mussten sich nach sechs Erfolgen nacheinander in eigener Halle mit einem 27:27 (14:12) gegen den TBV Lemgo Lippe begnügen.
Hinter Flensburg (30:4 Zähler), das seine zweite Saisonniederlage erst in der Schlussminute verhindern konnte, rückten die Rhein-Neckar Löwen (25:9) nach ihrem klaren 29:23 (18:11)-Erfolg im Topspiel bei den Füchsen Berlin am Hauptstadt-Team (23:11) vorbei auf den zweiten Rang vor. Berlin fiel auch noch hinter Titelverteidiger THW Kiel (23:3) zurück, der in seinem ersten Spiel nach 14-tägiger Quarantäne mit 24:24 (11:14) gegen den SC Magdeburg jedoch auch nicht über ein Remis hinauskam.
Dass die Kieler nach nur einem Mannschaftstraining wieder auf das Feld mussten, störte Trainer Filip Jicha gewaltig. "Ich ärgere mich über die Entscheidungsträger der HBL. Ich war bei den Gesprächen dabei und habe Verständnis für sie, aber dann zu sagen, 'entweder du spielst oder verlierst die Punkte', ist nicht schön", sagte der frühere Profi bei Sky. Die Liga hatte eine Verlegung des Spiels abgelehnt.
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Im Tabellenkeller gab Rückkehrer TuSEM Essen die Rote Laterne des Schlusslichts durch ein 26:25 (11:10) bei den Eulen Ludwigshafen an Mitaufsteiger HSC Coburg ab.
Im Topspiel des Tages in Berlin war Nationalspieler Jannik Kohlbacher mit acht Toren bester Schütze der Löwen. Bei den Gastgebern war der dänische Rechtsaußen Hans Lindberg mit vier Treffern erfolgreichster Werfer.
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